Letztes Update am Mai 6, 2024
Hell | Dunkel

Auf dieser Seite finden Sie alle gemeinsamen Elemente der Software-Plug-ins, aus denen Nik Collection besteht. Ausnahmen, Unterschiede und Besonderheiten bestimmter Module sind in jedem einzelnen Abschnitt vermerkt.

Einstellungen

Allgemeines

In diesem Abschnitt finden Sie die Optionen und Einstellungen, die für alle Plug-ins gleich sind, mit den folgenden Ausnahmen:

In den Programmeinstellungen des Nik Collection Plug-ins können Sie Ihre Präferenzen in den folgenden Registern festlegen:

So rufen Sie die Programmeinstellungen auf:

Das Register Allgemein

Das Register Allgemein widmet sich der allgemeinen Funktionsweise und dem Verhalten des Nik Collection Plug-ins. Dazu bietet es die folgenden Auswahlmöglichkeiten (von oben nach unten):

* Wenn Sie diese Option nicht ändern, wird standardmäßig die letzte Einstellung verwendet.

** Die im Register Allgemein gewählten Einstellungen für das Dateiformat gelten nicht für den Export-Modus.

*** Die Änderungen werden beim nächsten Start des Plug-ins übernommen.

Das Register Export

Dieses Register widmet sich dem Schnell-Export-Modus+ und bietet die folgenden Auswahlmöglichkeiten** (von oben nach unten):

Dateien, die über den Schnell-Export-Modus generiert werden, werden umbenannt in Dateiname_Nik.Dateierweiterung (z.B. DSC01234_Nik.tif).

*Diese Einstellungen gelten nur für den Schnell-Export und nicht für die Optionen zum Speichern von Dateien im Register Allgemein.

**Sie müssen auf die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten der Menüs klicken, um Änderungen vorzunehmen.

Das Register Arbeitsbereich

Über dieses Register verwalten Sie die Bibliothek der Kategorien in den Plug-ins, außer:

Detaillierte Informationen zur Verwaltung von Kategorien finden Sie auf der Seite Verwalten von Kategorien, Filtern und Presets dieses Benutzerhandbuchs.

Das Register Erweitert

In diesem Register können Sie die folgenden Einstellungen vornehmen:

*Mit Ausnahme von Viveza, das keine Unterstützung für die GPU-Beschleunigung bietet.

**Änderungen werden beim nächsten Start eines der Plug-ins übernommen.

***Weitere Informationen zu den erweiterten Werkzeugen und deren Verhalten finden Sie auf der Seite Lokale Anpassungen dieses Benutzerhandbuchs.

So speichern Sie die vorgenommenen Einstellungen in den Systemeinstellungen:

WICHTIG

Einstellungen und Auswahlmöglichkeiten, die in einem der Plug-ins vorgenommen werden und in den anderen Plug-ins ebenfalls verfügbar sind, werden für sämtliche Plug-ins der Nik Collection übernommen.

Benutzeroberfläche

Auf dieser Seite werden die gemeinsamen Elemente der Benutzeroberfläche der Nik Collection-Plug-ins behandelt. Mögliche Besonderheiten werden in den Kapiteln der jeweiligen Plug-ins erläutert.

Allgemeines

Gemeinsame Benutzeroberfläche (z.B. in Nik Color Efex).

Die Benutzeroberfläche der Nik Collection Plug-ins besteht aus den folgenden Elementen:

  1. Obere Werkzeugleiste
  2. Bildvorschau-Bereich
  3. Linkes Fenster (Filter und Voreinstellungen)
  4. Rechtes Fenster (Werkzeuge)
  5. Die untere Werkzeugleiste (Plug-in-Version)

Menüleiste (Plug-in- und Standalone-Versionen)

Mac/PC-Menüleiste.

In der Plug-in-Version enthält die Menüleiste am oberen Fensterrand die folgenden Elemente:

In der Standalone-Version enthält die Menüleiste folgende Elemente:

Die obere Werkzeugleiste und Anzeigemodi

Die obere Werkzeugleiste umfasst die Werkzeuge zum Vergleich und zum Zoomen.

Über die Schaltflächen Vergleichen können Sie das Bild vor und nach der Korrektur vergleichen:

Schnellvergleich
Split-Ansicht zum Vergleich
Vergleich nebeneinander

Mit den Zoom-Schaltflächen können Sie die Größe anpassen und das Bild vergrößern:

Einfaches Zoomen

Mit dem Scrollrad der Maus oder dem Trackpad können Sie ganz einfach in das Bild hinein- und herauszoomen.

Sobald Sie in das Bild hineinzoomen, wird oben rechts im Bildanzeigebereich ein schwebendes Navigationsfenster angedockt (es ist nicht verschiebbar). Sie können sich in der Vorschau des schwebenden Navigationsfensters durch Platzierung des Quadrats oder durch Klick ins Fenster bewegen.

Anzeigemodus Fit/Füllen
Fenster zoomen und browsen.

Der Bildanzeigebereich (Plug-in-Version und Standalone-Modus)

Hier sehen Sie die Bildvorschau auf mittelgrauem Hintergrund, dessen Farbe Sie in den Einstellungen anpassen können.

Unter dem Bild finden Sie die folgenden Informationen:

  1. Wenn Sie mehrere Bilder geöffnet haben, können Sie mit Hilfe einer schwebenden Bildlaufleiste zwischen den Bildern wechseln.
  2. Dateiname und Dateityp. Verfügt das Bild über EXIF-Metadaten, so werden auch die Aufnahmeparameter und Einstellungen des Equipments angezeigt.
  3. Dort finden Sie auch das Kontrollkästchen Nicht destruktive Bearbeitungen und, falls das Plug-in aus Photoshop heraus geöffnet wurde, das Kontrollkästchen In Smartobjekt konvertieren.

In der Standalone-Version können, wenn noch keine Bilder geöffnet sind, auch Bilder in den Anzeigebereich gezogen werden:

Der Bildvorschau-Bereich (Standalone-Modus).

Das linke Fenster

Die Größe des linken Fensters ist nicht verstellbar, aber Sie können es auf vielfältige Weise ein- und ausblenden:

Der Inhalt des linken Fensters variiert je nach Plug-in und dessen eigenen Filtern und Voreinstellungen, aber es gibt gemeinsame Abschnitte und Funktionen:

  1. Suchfeld
  2. Kategorien
  3. Presets/Filter
  4. Filterung nach Favoriten und Zuletzt verwendet
  5. Letzte Bearbeitungen
  6. Historie
Gemeinsame Elemente des linken Fensters.

Um den Inhalt einer Palette ein- oder auszublenden, klicken Sie rechts auf die Pluszeichen. Die jeweilige Zahl gibt die Anzahl der Filter oder Presets einer jeden Kategorie an. Über den Doppelpfeil können Sie abschnittsweise Filter oder Presets speichern, importieren oder exportieren.

Weitere Informationen zu den Kategorien, Filtern, Presets und Suchfeldern finden Sie im Abschnitt Kategorien, Filter und Presets dieser Seite.

Letzte Bearbeitungen

Diese Palette speichert von Sitzung zu Sitzung die letzten 15 Korrekturen, Filter oder Voreinstellungen, die verwendet und gespeichert wurden, in Form von Miniaturbildern mit Datum und Uhrzeit der Änderung.

Wenn Sie mit der Maus über die Miniaturansicht fahren, wird ein Mülleimer-Symbol angezeigt, mit dem Sie die Miniaturansicht löschen können.

Historie

In der Palette Protokoll werden alle Bearbeitungs- und Korrekturschritte Ihres Bildes angezeigt – von oben (älter) bis unten (neuer).

Um das Bild in einem bestimmten Bearbeitungsschritt anzuzeigen, klicken Sie in der Liste auf den betreffenden Schritt. Der ausgewählte Schritt wird gelb angezeigt, alle vorherigen Schritte (weiter oben in der Liste) sind weiß und alle folgenden Schritte (weiter unten in der Liste) sind ausgegraut: Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt eine Korrektur vornehmen, werden die grau hinterlegten Schritte gelöscht.

In der geteilten oder Side-by-Side Vorschau können Sie den Protokollmarker, den gelben Pfeil am linken Fensterrand, bewegen, um einen Schritt aus dem Bearbeitungsprotokoll auf die linke Vorschau anzuwenden.

Soforthilfe (Nik Analog Efex)

Die Palette Soforthilfe, die bei Mouseover-Effekt eine Beschreibung der Werkzeuge anzeigt, lässt sich über das Menü Hilfe > Soforthilfe öffnen/schließen aktivieren oder deaktivieren.

Filterung nach Favoriten und Zuletzt verwendet

Alle Voreinstellungen und Filter der Nik Plug-ins können als Favoriten markiert werden, indem Sie auf den Stern links neben der Miniaturansicht klicken. Ein Favorit wird durch einen gelben Stern angezeigt und Sie können den Favoriten-Status durch erneuten Klick auf den Stern wieder aufheben.

In jeder Kategorie können Sie die Voreinstellungen nach Favoriten oder kürzlich verwendet filtern:

Sie können beide Schaltflächen kombinieren, dann zeigt der Abschnitt die Filter und Voreinstellungen nach dem Kriterium „oder“ an. Um die Filterung zu deaktivieren, klicken Sie auf die Schaltflächen.

Rechtes Fenster.

Die Größe des rechten Fensters ist nicht verstellbar, aber Sie können es auf vielfältige Weise ein- und ausblenden:

Neben den spezifischen Werkzeugen für die verschiedenen Plug-ins von Nik Collection gibt es eine Reihe von Abschnitten, die allen gemein sind (von oben nach unten):

*Weitere Informationen darüber finden Sie im Abschnitt Lokale Anpassungen am Ende dieser Seite.

Wenn Sie im rechten Fensters nach oben scrollen, verschwinden die Lupe, das Histogramm und und der Abschnitt Modus aus Ihrem Blickfeld.

Mit einem Klick auf die Heftzwecke oben rechts in der Kopfzeile der Lupe, des Histogramms und der Modus-Auswahl können Sie den jeweiligen Abschnitt fixieren, sodass alle anderen Werkzeuge darunter dargestellt werden.

Wie Sie sich hier auch entscheiden, bleiben die Schaltflächen Schnell-Export und Switch to sichtbar.

Schnell-Export

Mit der Funktion zum Schnell-Export können Sie Ihre Arbeiten schnell und einfach aus jedem der Plug-ins heraus in einem vorher gewählten Format in Ihrem gewünschten Zielordner speichern. So können Sie im Nu TIFF- oder JPEG-Varianten Ihrer laufenden Bearbeitungen erstellen. Im Gegensatz zur Schaltfläche Anwenden schließt der Schnell-Export das Plug-in und Ihre Bilder nicht, so dass Sie die Bildbearbeitung fortsetzen können.

Sowohl der Zielordner als auch das Dateiformat können für alle Plug-ins in den Systemeinstellungen über das Register Export festgelegt werden. Mehr dazu finden Sie im Abschnitt Einstellungen auf dieser Seite.

Verwendung des Schnell-Exports

Sie können den Schnell-Export jederzeit im Verlauf Ihrer Bildbearbeitung nutzen:

Die exportierten Bilder werden nicht im aktuellen Plug-in angezeigt und nicht in Ihren Katalog importiert, wenn Sie Lightroom Classic als Host-Programm im Einsatz haben.

Wechsel zu einem anderen Plug-in

Sie können direkt von einem Nik Collection Plug-in zu einem anderen wechseln, ohne Ihre Arbeit im derzeit verwendeten Plug-in speichern zu müssen und ohne in Ihre Host-Anwendung zurückkehren zu müssen. Dadurch wird Ihr Workflow erheblich beschleunigt, sowohl im Standalone-Modus als auch über ein Host-Programm.

Auf diese Weise können Sie Filter und Effekte aus zwei oder mehreren Plug-ins miteinander kombinieren oder einem Standard-Workflow folgen, z. B. Rauschminderung in Nik Dfine, dann zu Nik Color Efex wechseln, um kreatives Bild-Renderings vorzunehmen, und schließlich die Schärfung entsprechend dem Ausgabemedium in Nik Sharpener vornehmen, bevor Sie Ihre Arbeit speichern und in Ihr Host-Programm zurückkehren.

Die Bearbeitungen werden jedes Mal vorgenommen und gespeichert, wenn Sie zu einem anderen Plug-in wechseln. In Photoshop wird automatisch eine neue Ebene (oder Smart-Ebene, wenn Sie den nicht-destruktiven Bearbeitungsmodus verwenden) erstellt.

Über die Funktion Schnell-Export können Sie sogar eine Version Ihres Bildes nach jedem Bearbeitungsschritt speichern.

Verwendung von Switch to

Sie können die Funktion Switch to jederzeit im Verlauf Ihrer Bildbearbeitung nutzen:

Wenn Sie im nicht-destruktiven Modus arbeiten, werden die Korrekturen übernommen, bevor Sie zu dem anderen Plug-in wechseln, und der nicht-destruktive Modus wird mit einem Häkchen versehen.

Allerdings gelten folgende Regeln wenn Sie zum ersten Plug-in zurückwechseln, auch bei Auswahl des nicht-destruktiven Bearbeitungsmodus:

Lupe

Die Lupe ist immer sichtbar, egal, welche Werkzeuge Sie gerade verwenden. Sie können es aber durch Klick auf den Pfeil oben rechts ausblenden.

Die Lupe zeigt eine Echtzeitvergrößerung in 1:1 (entspricht 100 %) des Bildbereichs an, über den Sie den Mauszeiger gerade bewegen. Dieser Bereich wird durch eine vertikale gelbe Linie unterteilt, wobei die linke Hälfte das Bild vor der Bearbeitung und die rechte Hälfte das Bild nach der Bearbeitung darstellt.

Die Vorschau in der Lupe kann an jeder beliebigen Stelle des Bildes fixiert werden. Klicken Sie dazu auf die Heftzwecke und dann auf die betreffende Stelle im Bild (seitlich geneigte Heftzwecke: inaktiv, senkrechte Heftzwecke: aktiv).

Wenn Sie einen der Zoom-Modi aktivieren, wird die Lupe in der Bildmitte platziert. Möchten Sie sich im Bild bewegen, verschieben Sie die rechteckige, vergrößerte Fläche im schwebenden Navigationsfenster.

Um sich in der Lupe zu bewegen, müssen Sie die Heftzwecke entsperren.

Das Histogramm.

Das Histogramm ist ebenfalls immer sichtbar, egal, welche Werkzeuge Sie gerade verwenden. Sie können es aber durch Klick auf den Pfeil oben rechts ausblenden.

Das Histogramm zeigt die Verteilung der Helligkeitsstufen der Pixel im ausgewählten Bild an, mit dunklen Tönen auf der linken Seite, mittleren Tönen in der Mitte und hellen Tönen auf der rechten Seite, wobei die Kurvenverläufe der Anzahl der Pixel pro Helligkeitsbereich entsprechen. Das Histogramm kann alle Kanäle oder jeden einzelnen Kanal anzeigen. Klicken Sie dazu auf die Schaltflächen:

Mit der Möglichkeit, Helligkeitswerte kanalweise anzuzeigen, können Sie Ihre Tonwert- (Belichtung, Kontrast) und Farbeinstellungen präziser vornehmen.

Mit Hilfe des Histogramms können auch die geclippten Bildbereiche als Masken angezeigt werden, deren Farbe dem RGB-Kanal und/oder der zugeordneten Komplementärfarbe entspricht.

Möchten Sie die Masken für geclippte Bildbereiche anzeigen, klicken Sie im Histogramm auf die Schaltflächen in den oberen Ecken: links für die geclippten Tiefen und Schatten, rechts für die geclippten hellen Bildbereiche und Spitzlichter.

Clipping-Indikatoren (links: Tiefen, rechts: Lichter).
Farbige Masken markieren die Beschneidung des entsprechenden Farbkanals.

Die Abschnitte

Obwohl die Werkzeuge und Schieberegler vom Nik Collection-Plug-in und dem ausgewählten Filter abhängen, gilt folgendes für die verschiedenen Symbole im rechten Fenster*:

  1. Kontrollkästchen zum Deaktivieren/Aktivieren aller Werkzeuge und Anpassungen (für einen schnellen Vergleich mit und ohne angewendete Korrekturen und Effekte).
  2. Eine Option der Filtereffekt-Maske**.
  3. Ein Symbol mit 3 Linien zum Zurücksetzen der Werkzeuge (unter Beibehaltung oder Verwerfung lokaler Korrekturen) und zum Kopieren/Einfügen von lokalen Anpassungen.
  4. Schaltfläche „X“, um eine Palette zu schließen (die Effekte und vorgenommenen Korrekturen werden damit ebenfalls verworfen).
  5. Einen Pfeil, um den Inhalt eines Abschnitts ein- oder auszublenden.
  6. Das Symbol des geschwungenen Pfeils setzt alle Bearbeitungen des betreffenden Abschnitts auf die Standardeinstellungen zurück.

*Einige der Plug-ins haben zusätzliche Elemente, wie z. B. spezielle Anzeigeoptionen oder ein Kontrollkästchen zum Ein- und Ausschalten der Bearbeitungen. Weitere Informationen finden Sie auf der jeweiligen Seiten.

**Weitere Informationen zu den Optionen für Filtermasken finden Sie auf der Nik Color Efex Seite.

Die untere Werkzeugleiste (Plug-in-Version)

In der Plug-in-Version enthält die untere Werkzeugleiste die folgenden Informationen und Funktionen:

  1. Dateiherkunft: gibt den Namen der Hostanwendung an.
  2. Abbrechen: bricht die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild in der Host-Anwendung wird nicht geändert.
  3. Speichern: Speichert die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild in der Host-Anwendung wird geändert. Sind mehrere Bilder geöffnet, wird stattdessen „Speichern…“ (die Abkürzung für Speichern für alle Bilder) angezeigt.

Verwaltung von Kategorien, Filtern und Presets

Ab Nik Collection 7 (Mai 2024) ist die Verwaltung von Kategorien und Presets im linken Fenster neu gestaltet worden, um den Anwndern die Suche, Organisation und den Workflow zu erleichtern. Zudem wurde die entsprechende Benutzeroberfläche über alle Plug-ins hinweg einheitlich gestaltet.

Die Benutzeroberfläche

Der Abschnitt zur Verwaltung im linken Fenster ist wie folgt aufgebaut:

  1. Suchfeld für Presets oder Filter.
  2. Der Abschnitt Kategorien*, der anklickbare Felder enthält, in denen die zugehörigen Presets oder Filter gruppiert sind. Die Kategorien unterteilen sich in die Kategorie Nik, d.h. in den Plug-ins enthaltene Filter und Presets und die Kategorie Persönlich, die vom Anwender selbst erstellte Filter und Presets enthält.
  3. Eine Auflistung sämtlicher Presets und/oder Filter, die in die jeweilige Kategorie fallen (falls zutreffend).
  4. Arbeitsbereichsverwaltung über Einstellungen.

Beachten Sie, dass Nik Dfine und Nik Sharpener Output die Kategorie Nik – Filter oder Presets, die im Plug-in enthalten sind – nicht anbieten, auch wenn die Schaltfläche der Nik Kategorie grundsätzlich vorhanden ist.

Nik Presharpener dagegen verfügt über kein linkes Fenster und somit auch über keines der hier vorgestellten Verwaltungselemente.

Das Suchfeld

Im linken Fenster gibt es ein Suchfeld für Filter oder Presets:

Möchten Sie die Suche zurücksetzen, klicken Sie im Eingabefeld auf „X“.

Die Kategorien

Im Abschnitt Kategorien werden alle Filter- oder Preset-Kategorien der jeweiligen Plug-ins zusammengefasst. Er enthält die folgenden Elemente:

  1. Die Schaltfläche „+“ für die Erstellung persönlicher Kategorien oder zum Zugriff auf die Arbeitsbereichsverwaltung.
  2. Einen Schalter zum Ein-/Ausblenden eines Kategorieabschnitts. Wenn diese Funktion deaktiviert ist, sind alle Elemente ausgegraut, aber Sie können eine Kategorie oder einen Filter dennoch per Klick aktivieren (wodurch dann auch der Schalter wieder aktiviert wird).
  3. Filter-Schaltflächen, um nur die Kategorien Nik oder Persönlich anzuzeigen:
    • Standardmäßig ist keine Schaltfläche aktiviert, so dass alle Kategorien angezeigt werden.
    • Die jeweils aktive Kategorie ist gelb hinterlegt. Ist die Schaltfläche grau, bedeutet dies, dass diese Kategorie nicht aktiv ist. Es kann immer nur eine der Schaltflächen ausgewählt und damit aktiv sein.
    • Wenn Sie auf eine der Schaltflächen klicken, deaktivieren Sie damit die Anzeige der zugehörigen Kategorien.
  4. Den sternförmigen Filter zur Markierung von Lieblingskategorien. Ist eine Schaltfläche aktiv, so wird sie gelb hinterlegt, ansonsten ist sie grau. Das Filtern nach Favoriten kann mit der Auswahl der Kategorie Nik und/oder Persönlich kombiniert werden.
  5. Die Kategorienliste wird in Blöcken angezeigt.
  6. Eine Bildlaufleiste zum Scrollen durch die Listen der verschiedenen Kategorien.
  7. Anzeige des Namens der ausgewählten und aktiven Kategorie.
  8. Navigationstasten zum Verschieben in die nächste oder vorherige Kategorie.

Die Kategorieblöcke werden in zwei Spalten angezeigt. Wenn eine Kategorie ausgewählt ist, wird sie gelb hervorgehoben und die zugehörigen Filter und/oder Presets werden darunter im linken Fenster angezeigt. Wenn der Mauszeiger über eine Kategorie fährt, wird diese weiß unterlegt. Jedes Kategoriefeld enthält die folgenden Elemente:

  1. Den Kategorienamen.
  2. Den anklickbaren Stern, um der Kategorie den Favoritenstatus zu geben/entfernen.
  3. Das 3-Punkte-Menü für die folgenden Aktionen:
    • Zu Kategorie hinzufügen: über diesen Menüpunkt können Sie den Inhalt einer Kategorie kopieren, entweder in eine bestehende persönliche Kategorie (nach Klick auf das Feld Kategorie suchen und Eingabe eines Kategorienamens) oder in eine Kategorie, die Sie durch Klick auf die Schaltfläche Erstellen anlegen (ein Dialogfeld ermöglicht Ihnen die Eingabe des neuen Kategorienamens).
    • Ausblenden: blendet die Kategorie im Abschnitt Kategorien aus.
    • Umbenennen: ändert den Namen einer persönlichen Kategorie.
    • Löschen: löscht die Kategorie und deren Inhalte (die Inhalte bleiben in den benutzerdefinierten oder importierten Kategorien oder in der nativen Nik-Kategorie verfügbar, aus der das Preset stammt).

*Gilt nur für persönliche Kategorien. Eine Nik-Kategorie kann nicht umbenannt oder gelöscht werden.

Die importierten und benutzerdefinierten Abschnitte der Versionen vor Nik Collection 7 (Mai 2024) wurden in die Kategorien > Persönlich integriert.

Die Filter und Presets

Mit Nik-Kategorien
Wenn Sie auf eine Nik-Kategorie klicken, erscheint eine Liste von Filtern und/oder Presets im linken Fenster direkt darunter. Die dort angezeigten Elemente hängen vom gerade verwendeten Plug-in ab:

Mit persönlichen Kategorien

Ein Klick auf die Schaltfläche Persönlich ruft die folgenden Kategorien auf*:

Mit Ausnahme von Nik Presharpener, der kein linkes Fenster und auch keine Kategorien, Filter oder Presetverwaltung hat.

Arbeitsbereichsverwaltung

Sie können auch in jedem Plug-in zu den Einstellungen wechseln, um Ihren Arbeitsbereich im linken Fenster einzurichten und nur die Kategorien anzuzeigen, die Sie möchten.

So greifen Sie auf diese Einstellungen zu:

Links können Sie nach Kategorien filtern. Sie haben die folgenden Auswahlmöglichkeiten:

  1. Kategorieauswahl (Alle, Nik, Persönlich).
  2. Durch Klick auf das Auge im rechten Fensterbereich können Sie die gewünschte Kategorie ein-/ausblenden.
  3. Möchten Sie eine bestimmte Kategorie verstecken, klicken Sie auf die 3 Punkte > Hide (möchten Sie die Kategorie wieder sichtbar machen, klicken Sie erneut auf das Auge).
  4. Durch Klick auf den Stern vergeben Sie den Favoritenstatus an eine Kategorie.
  5. Verwenden Sie die 3 Punkte im Auswahlmenü, um den Inhalt einer Kategorie in eine persönliche Kategorie zu kopieren. An dieser Stelle können Sie auch eine neue Kategorie erstellen. Ein Suchfeld erleichtert dabei das Auffinden einer Kategorie, wenn die Liste schon umfangreicher ist. Ihre persönlichen Kategorien können Sie auch umbenennen.
  6. Ein Vorhängeschloss rechts neben dem Namen zeigt eine Kategorie an, die in der Nik Collection enthalten war, was bedeutet, dass Sie deren Inhalt nicht ändern*, umbenennen oder löschen können (Sie können diese Kategorie dann nur ausblenden, wenn Sie sie z. B. nicht verwenden).

*Allerdings können Sie eine Nik-Kategorie nach dem Kopieren in die Kategorie Benutzerdefiniert anpassen. Dort können Sie dann die gewünschten Werkzeuge hinzufügen oder entfernen.

Beachten Sie, dass alle Änderungen, die im Register Arbeitsbereich der Programmeinstellungen vorgenommen werden, sofort wirksam werden und daher keinen Neustart des betreffenden Plug-ins erfordern.

Erstellen einer neuen Kategorie

Sie können Ihre eigenen Kategorien erstellen, die dann in der Kategorie Persönlich gespeichert werden:

Verwalten von Presets

Mit der Nik Collection-Software können Sie Korrekturen und Renderings als Presets speichern, sodass Sie sie problemlos für andere Bilder wiederverwenden und mit anderen Nutzern teilen können.

Auf dieser Seite finden Sie alle allgemeinen Funktionen zum Erstellen, Verwalten und Weitergeben von Voreinstellungen, mit Ausnahme der folgenden Software-Plug-ins:

Erstellung einer benutzerdefinierten Voreinstellung

Sie können jederzeit im Laufe Ihres Workflows ein benutzerdefiniertes Preset erstellen und speichern:

Standardmäßig werden benutzerdefinierte Presets in der Kategorie Benutzerdefiniert (Persönliche Kategorien) gespeichert.

Das Kopieren eines Presets in eine andere Kategorie entfernt es nicht aus seiner ursprünglichen Kategorie.

Erstellung eines benutzerdefinierten Presets

Sie können folgende Funktionen auf Ihre benutzerdefinierten Presets anwenden:

  1. Umbenennen*: Klicken Sie unter der Miniaturansicht auf den Namen des Presets, um das Eingabefeld zu aktivieren. Bestätigen Sie nach Eingabe des neuen Namens mit der Eingabetaste.
  2. Den Favoriten hinzufügen: Klicken Sie auf den Stern links neben dem Preset (der Stern wird gelb). Wenn Sie abbrechen möchten, klicken Sie erneut (der Stern wird wieder grau).
  3. Exportieren: Bewegen Sie den Mauszeiger über das benutzerdefinierte Preset, damit die rechts in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klick auf die obere Schaltfläche können Sie das Preset exportieren, mit dem Ziel, es mit anderen zu teilen. In einem Systemdialog können Sie den Speicherort auswählen, bevor Sie auf Öffnen klicken.
  4. Aktualisieren: Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Preset angepasst oder zusätzliche Korrekturen vorgenommen haben, bewegen Sie den Mauszeiger über die Miniaturansicht, damit die rechts in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klicken auf den geschwungenen Pfeil können Sie das Preset aktualisieren, damit die geänderten oder zusätzlich vorgenommenen Korrekturen gespeichert werden.
  5. Löschen: Bewegen Sie den Mauszeiger über das Preset, damit die rechts in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Klicken Sie auf den Mülleimer, um es zu löschen. Ein Dialogfenster bittet Sie um Bestätigung (Sie können diese Warnung deaktivieren, indem Sie Nicht mehr anzeigen ankreuzen).
  6. Zur Kategorie hinzufügen: Siehe unten.

Presets anderen Kategorien hinzufügen

  1. Standardmäßig werden benutzerdefinierte Presets in der Kategorie Benutzerdefiniert (Persönliche Kategorien) gespeichert. Von hier aus können Sie sie jedoch einer anderen persönlichen Kategorie zuordnen, sei es einer bestehenden oder einer neuen:
  2. Klicken Sie auf die Kategorie Benutzerdefiniert.
  3. Bestimmen Sie in der Liste der Preset-Miniaturansichten das gewünschte Preset.
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche mit den 3 Punkten rechts neben der Miniaturansicht (gegenüber vom Presetnamen).
  5. Rufen Sie im Kontextmenü die Option Zu Kategorie hinzufügen auf und wählen Sie im Untermenü die gewünschte Zielkategorie aus.
  6. Möchten Sie spontan eine Kategorie erstellen, klicken Sie auf Erstellen und vergeben Sie im sich daraufhin öffnenden Dialogfeld einen Namen. Bestätigen Sie durch Klick auf Erstellen. Das Preset wird automatisch dieser Kategorie zugewiesen.
  7. Wenn Sie bereits eine längere Kategorieliste haben, geben Sie den Namen der gesuchten Kategorie in das Suchfeld ein, um die Suche zu erleichtern.

Teilen eines benutzerdefinierten Presets

Benutzerdefinierte Presets werden als Anweisungen in einfachen Textdateien im .json-Format exportiert. Da sie nur eine Größe von wenigen kB haben, können Sie problemlos als Anhänge von E-Mails oder über Messengerdienste geteilt werden. Der Dateiname entspricht dem des Presets.

Export eines benutzerdefinierten Presets
Es gibt zwei Möglichkeiten, benutzerdefinierte Presets zu exportieren, egal ob sie in der Kategorie Alle, Benutzerdefiniert, Importiert oder einer anderen persönlichen Kategorie zugeordnet sind:

Export eines benutzerdefinierten Presets

Möchten Sie benutzerdefinierte Presets importieren, so erfolgt dies über die Kategorien Benutzerdefiniert, Alle oder Persönlich und nicht etwa über die Kategorie Importiert:

Importierte Presets können umbenannt, als Favoriten markiert, exportiert und gelöscht werden, ebenso wie benutzerdefinierte Presets. Sie können sie auch anderen Kategorien hinzufügen, genauso wie Sie es bei benutzerdefinierten Presets machen (siehe Hinzufügen von Presets zu anderen Kategorien, weiter oben auf dieser Seite).

Das Aktualisieren von Korrektureinstellungen ist hingegen nicht möglich. Möchten Sie solche Änderungen vornehmen, müssen sie einen Umweg gehen: Wenden Sie das importierte Preset an, ändern Sie die Einstellungen über die Schieberegler und Werkzeuge im rechten Fenster und erstellen Sie dann daraus ein benutzerdefiniertes Preset.

Lokale Anpassungen

Allgemeines

Die Modi Erweitert und Klassisch

Ab Nik Collection 7 werden die erweiterten lokalen Anpassungen standardmäßig verwendet. Ihre Architektur, ihr Funktionsumfang und ihre Algorithmen unterscheiden sich von den herkömmlichen lokalen Anpassungen und bieten letztendlich mehr Potenzial, Leistung und Flexibilität.

Allerdings sind die klassischen (herkkömmlichen) lokalen Anpassungen wie in den Vorgängerversionen (bis einschließlich Nik Collection 6), die nur Kontrollpunkte und -linien anbieten, nach wie vor in folgenden Szenarien verfügbar:

In diesen Fällen haben Sie die Wahl, ob Sie Ihre Bearbeitungen wie gehabt beibehalten möchten oder ob Sie sie modifizieren und in den erweiterten Modus konvertieren möchten.

Wenn Sie vom erweiterten Modus in den klassischen Modus (oder umgekehrt) wechseln möchten, rufen Sie die Einstellungen auf, Registerkarte Erweitert und setzen Sie einen Haken bei Smart Management der U Point-Technologie. Daraufhin erscheint im rechten Fenster unter dem Histogramm ein Abschnitt Modus, über den Sie zwischen dem klassischen und erweiterten Modus hin- und herschalten können.

Die lokalen Anpassungen in der Nik Collection bestehen aus den folgenden 4 Werkzeugen:

Mit ihnen können Sie intuitiv und mit höchster Präzision Korrekturen an bestimmten Bildbereichen vornehmen. So funktionieren sie:

In diesem Abschnitt werden generell die Benutzeroberfläche sowie die Funktionsweise der lokalen Anpassungen über Nik Collection hinweg erläutert. Spezifische Korrekturfunktionen und -werkzeuge werden in den Kapiteln der einzelnen Plug-ins von Nik Collection behandelt.

Kontrollpunkte

Beschreibung

Die Kontrollpunkte basieren auf der von Nik Software entwickelten und 2017 von DxO Labs erworbenen U Point-Technologie, die eine präzise Auswahl ermöglicht, ohne dass komplexe Masken oder Werkzeuge verwendet werden müssen. Der Name U Point ist einfach eine Abkürzung von You Point, was auf Englisch bedeutet „Sie zeigen“. Jedes der Plug-in der Nik Collection arbeitet mit Kontrollpunkten.

Ein Kontrollpunkt generiert eine Auswahl, indem eine Reihe von Parametern gemessen werden – insbesondere die Helligkeit und die Farben der Pixel, auf denen er platziert wurde. Die U Point-Technologie wählt dann automatisch Elemente und Bildbereiche mit ähnlichen Merkmalen wie der ausgewählte Kontrollpunkt aus und erstellt so eine Auswahlmaske, deren Größe durch den Größen-Schieberegler oder durch Ziehen eines Kreises/ einer Ellipse mit der Maus festgelegt wird.

Wenn zwei oder mehr Kontrollpunkte in unmittelbarer Nähe zueinander platziert werden, kommt es zu einer Überlappung der Masken:

Zudem steht mit dem Color Picker in Farbauswahlwerkzeug zur Verfügung, um die Helligkeit und den Farbversatz des aktiven Kontrollpunkts zu messen.

Verwenden von Kontrollpunkten

Kontrolllinien

Beschreibung

Auch die Kontrolllinien basieren auf der U Point-Technologie. Sie können wie Verlaufsfilter eingesetzt werden, damit größere Bildbereiche besser anzupassen sind. Eine Kontrolllinie funktioniert wie ein Kontrollpunkt, an dem der Mittelpunkt die Helligkeit und Farbe der überwachten Pixel erkennt. Auch hier können Sie den Color Picker einsetzen, um die Messung anzupassen.

Verwenden von Kontrolllinien

Kontrollpolygone

Beschreibung

Auch die Kontrollpolygone basieren auf der U Point-Technologie und ihren Prinzipien, aber sie ebnen dem Anwender einen anderen Weg, lokale Auswahlen vorzunehmen. Der Kontrollpunkt oder die Kontrollinie, der Hauptpunkt (der erste, wenn Sie ins Bild klicken), erkennt die Helligkeit und Farbe der überwachten Pixel. Auch hier können Sie den Color Picker einsetzen, um die Messung anzupassen.

Verwenden von Kontrollpolygonen

Helligkeitsmaske

Beschreibung

Die Helligkeitsmaske setzt nicht auf die U Point-Prinzipien. Stattdessen können Sie ein Bild anhand eines Helligkeitsbereiches korrigieren, den Sie mit hoher Präzision einstellen können, einschließlich der Übergangsbereiche (Fall-Off/Schattenbereiche).

Verwendung der Helligkeitsmasken

Verknüpfung der Werkzeuge für lokale Anpassungen

Auch wenn (ab Nik Collection 7, im Mai 2024) die Möglichkeit wegfällt, die verschiedenen Werkzeuge zur lokalen Anpassung über das rechte Fenster zu gruppieren/aufzulösen, haben Sie immer noch die Möglichkeit, mehrere lokale Werkzeuge und Anpassungen miteinander zu verknüpfen:

Gemeinsame Schieberegler

Allgemeines

Jedes Plug-in von Nik Collection verfügt über gemeinsame und eigene Schieberegler, die Sie an zwei Stellen finden:

Wenn Sie einen Schieberegler bedienen, der an eine lokale Anpassung gekoppelt ist, bewegt sich auch der entsprechende Schieberegler im rechten Fenster und umgekehrt.

Die Position von Schiebereglern, die an einen Punkt für lokale Anpassungen angehängt sind, befindet sich standardmäßig darunter, passt sich aber der Position im Bild an, damit sie nicht von Elementen der Benutzeroberfläche verdeckt werden. Wenn Sie beispielsweise einen Kontrollpunkt oder eine Kontrolllinie ganz unten im Bild nahe am Rand platzieren, werden die Schieberegler darüber eingeblendet. Dasselbe gilt für den linken und rechten Bildrand: Die Schieberegler werden dann jeweils rechts oder links positioniert.

Die Schieberegler haben die folgenden Funktionen (mit Ausnahme der Helligkeitsmaske):

Die Bezeichnungen sind eine Abkürzung des entsprechenden Werkzeugs; die Namen werden vollständig angezeigt, wenn Sie mit der Maus darüberfahren.

Die Schieberegler Farbselektivität

Mit den Schiebereglern für die Farbselektivität können Sie den Auswahlbereich der Farbe, der von einem Kontrollpunkt, einer Kontrolllinie oder einem -polygon betroffen ist, erweitern oder verringern. So können Sie Variationen des Farbtons und dessen Helligkeitsgrad in Ihre Korrektur einbeziehen (z. B. um Variationen in Hauttönen oder dem Blau des Himmels zu berücksichtigen):

Da sich die Schieberegler für die Farbselektivität nur sehr dezent auswirken, sollten Sie sich die Schwarz-Weiß-Maske des Kontrollpunkts, der Kontrolllinie oder des -polygons anzeigen lassen (siehe folgender Abschnitt Verwaltung von lokalen Anpassungen).

Schieberegler für Streuung/Konturverlauf

Mit dem Schieberegler Streuung (Kontrollpunkte)/Konturverlauf (Kontrollpolygon) können Sie die Übergangshärte der ausgewählten Bildbereiche einstellen:

Der Übergang und die Härte der Kanten variiert mit der Größe des Kreises und damit des Wirkungsbereichs der Kontrollpunkte. Je kleiner der Kreis, desto härter werden die Übergänge.

Da der Effekt für die Streuung/den Konturverlauf nur sehr dezent auswirkt, sollten Sie die Schwarz-Weiß-Maske für Kontrollpunkte, Kontrolllinien oder -polygone einblenden (siehe folgender Abschnitt Verwaltung von lokalen Anpassungen).

Verwaltung von lokalen Anpassungen

Der Abschnitt Lokale Anpassungen

Im Abschnitt Lokale Anpassungen im rechten Fenster können Sie die verschiedenen lokalen Werkzeuge (Kontrollpunkt, Kontrolllinie, Kontrollpolygon und Helligkeitsmaske) verwalten, die Sie auf Ihrem Bild platziert haben und die hier in Form einer Liste aufgeführt sind. Die aktiven Werkzeuge werden dabei in Gelb angezeigt.

  1. Punkte hinzufügen: über verschiedene Schaltflächen können Sie Kontrollpunkte, -linien, -polygone oder Helligkeitsmasken in Ihr Bild legen, um lokale Anpassungen vorzunehmen.
  2. Maske ein-/ausblenden :
    1. Mit der Schaltfläche über der Liste können Sie die Schwarz-Weiß-Masken aller Kontrollpunkte und -linien ein-/ausblenden,
    2. Die Schaltfläche in der Liste blendet die Schwarz-Weiß-Maske des betreffenden Kontrollpunkts oder der betreffenden Kontrolllinie einzeln ein/aus.
  3. Parameter der lokalen Anpassungen anzeigen/ausblenden: Hiermit können Sie die Steuerelemente des an die Punkte für lokale Anpassungen angehängten Schiebereglers anzeigen oder ausblenden.
  4. Effekt ein-/ausblenden:
    1. Das Kontrollkästchen über der Liste deaktiviert oder reaktiviert alle auf das Bild angewendeten Kontrollpunkte und -linien sowie die zugehörigen Korrekturen und Einstellungen,
    2. Das Kontrollkästchen in der Liste schaltet den Kontrollpunkt oder die Kontrolllinie sowie die zugehörigen Korrekturen und Einstellungen einzeln aus oder wieder ein.
  5. Löschen: Klicken Sie auf das Mülleimer-Symbol, um den oder die aktuell ausgewählten Kontrollpunkt(e) und/oder -linie(n) zu löschen.
  6. Zurücksetzen: Setzt alle Schieberegler und zugehörigen Einstellungen der ausgewählten lokalen Anpassungen in der Liste auf Null zurück.
  7. Duplizieren: Durch Anklicken dieser Schaltfläche duplizieren Sie das aktuell ausgewählte Werkzeug für lokale Anpassungen. Sie können auch ein Werkzeug im Bild duplizieren, indem Sie bei gedrückter Alt-Taste (PC) oder Wahltaste (Mac) darauf klicken und dann die Maus ziehen. Das so duplizierte Werkzeug können Sie dann mit der Maus neu positionieren.
  8. Invertieren: Hiermit können Sie die Maske der ausgewählten Kontrollpunkte oder -linien umkehren.
  9. Liste der Werkzeuge für lokale Anpassungen: die aktiven Werkzeuge sind durch ein gelbes Symbol und weiße Bezeichnungen gekennzeichnet und können daher angepasst werden. Weiße Werkzeuge sind inaktiv und daher nicht änderbar. Wenn Sie mehrere Werkzeuge für lokale Anpassungen miteinander verknüpfen, werden die entsprechenden Symbole dafür in der Liste gelb (und damit als aktiv) angezeigt.
  10. Color Picker: Mit dem Color Picker können Sie Farben auswählen und gezielte Offset-Messungen für Helligkeit/Farbe vornehmen, um Ihre Korrekturen zu verfeinern. Es ist nicht in Kombination mit Helligkeitsmasken verwendbar und auch dann nicht, wenn mehrere Werkzeuge für lokale Anpassungen miteinander verknüpft wurden. Möchten Sie ihn in Verbindung mit einem Kontrollpunkt, einer Kontrolllinie oder einem Kontrollpolygon einsetzen, müssen Sie auf das entsprechende Symbol klicken. Ein aktiver Color Picker wird durch einen kleinen orangefarbenen Punkt im rechten Fenster* angezeigt.

*Wenn Sie den Color Picker für eine Offset-Messung verwenden, können Sie zur Messung zurückkehren, die durch den Punkt der lokalen Anpassung vorgenommen wurde, indem Sie den Picker direkt neben diesen Punkt bewegen.

Neutrale lokale Anpassungen

Hier schützt der neutrale Kontrollpunkt das Bild vom Effekt der Kontrolllinie.

Eine weitere Funktion der Werkzeuge für lokale Anpassungen ist der Einsatz sogenannter „neutraler“ Kontrollpunkte, -linien, -polygone oder Helligkeitsmasken. Diese fungiert als Schutzmaßnahme.

Wenn Sie ein Werkzeug zur lokalen Anpassung einsetzen, um ein Bildelement gezielt zu korrigieren, und die Korrektur trotz aller Bemühungen ein anderes Element oder einen anderen Bildteil betrifft, den Sie aber nicht verändern möchten, verhindert das Setzen eines neutralen Werkzeugs auf das zu schützende Element, dass die Korrekturen des anderen Werkzeugs auch dort wirksam werden.

Neutrale Werkzeuge zur lokalen Anpassung können wir folgt ausgewählt und eingesetzt werden:

Die Verwendung von Schwarz-Weiß-Masken kann Ihnen auch hier eine große Hilfe bei der Überprüfung der Wirkung und Interaktion der Werkzeuge für lokale Anpassungen sein, egal ob es sich um normale oder neutrale Werkzeuge handelt.

Normale und neutrale Werkzeuge für lokale Anpassungen können sich überlappen, was bedeutet, dass Sie bspw. einen neutralen Kontrollpunkt oder ein anderes neutrales Werkzeug in den Wirkungsbereich eines anderen Kontrollpunkts (oder anderen Werkzeugs) platzieren können.

Umbenennen von Werkzeugen und Masken für lokale Anpassungen

Zur besseren Verwaltung Ihrer Masken für lokale Anpassungen, deren Liste schnell lang und länger wird, können Sie sie wie folgt umbenennen:

Durch das Umbenennen wird die Listenreihenfolge nicht geändert, und es wird nicht automatisch eine alphabetische Reihenfolge berücksichtigt. Sie können die Reihenfolge auch nicht per Drag-and-drop ändern.

Tastaturkürzel

AktionPCMac
Beschnittene SpitzlichterUmschalt+HUmschalt+H
Beschnittene SchattenUmschalt+SUmschalt+S
Filter hinzufügenShift + Klick auf einen FilterShift + Klick auf einen Filter
Zusammenstellung hinzufügenShift + Klick auf eine ZusammenstellungShift + Klick auf eine Zusammenstellung
AbbrechenStrg + ZCmd + Z
WiederholenStrg + YCmd + Y
Qss aktualisierenFF
Vorschau DateinamePP
Abschnitte ein-/ausblendenTabTab
Filter anwendenEingabetasteEingabe
Filter löschenEscEsc
SichernLeertasteLeertaste
Auszoomen (Vergrößern)Strg + „+“Cmd + „+“
Einzoomen (Verkleinern)Strg + „-„Cmd + „-„
Zum Anpassen zoomenStrg + 0Cmd + 0
Zoom auf 100 %Strg+Alt+0Cmd + Alt + 0
Kontrollpunkt hinzufügen +Strg+Umschalt+ACmd + Umschalt + A
Fügen Sie dem Bild einen Kontrollpunkt hinzu –Strg + Alt + Shift + ACmd + Alt+ Shift + A
Kontrollpunkt löschenEntfEntf
Einen Bildbereich mit einem negativen Kontrollpunkt schützenStrg+D, Alt+Ziehen oder Strg+C zum Kopieren und Strg+V zum EinfügenCmd + D, Option + Ziehen, oder Cmd + C zum Kopieren, dann Cmd + V zum Einfügen
Kontrollpunkt anzeigen/ausblendenEE
Kontrollpunkte gruppierenStrg + GCmd+G
Gruppierung der Kontrollpunkte aufhebenStrg + Umschalt + GCmd + Umschalt + G

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