Letztes Update am Juli 21, 2022
Hell | Dunkel

Mit dem Modul Silver Efex Pro 3 können Sie die Schwarzweiß-Fotografie entdecken oder wiederentdecken. Dazu stehen Ihnen zahlreiche Voreinstellungen, globale und selektive Korrekturwerkzeuge, Filter sowie verschiedene Einfärbungseffekte, Tonwertkorrekturen, Analogfilmsimulation und Finishing-Werkzeuge wie Vignettierung, Kanten- und Rahmeneffekte zur Verfügung.

Bild: Simon Sun

Ihren Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Sie können sich mit den einsatzbereiten Renderings zufrieden geben oder sie als Grundlage verwenden und sie nach Ihren Wünschen weiter verändern, aber auch Renderings von Grund auf neu erstellen. Auch ist das Teilen von Renderings mit anderen Silver Efex Pro 3-Anwendern möglich.

Einstellungen und Hilfe

In Silver Efex Pro 3 können Sie eine Reihe von Einstellungen an den Anzeigemodi vornehmen und auf das Online-Benutzerhandbuch zugreifen.

Einstellungen

So greifen Sie auf die Einstellungen zu:

Das Fenster Einstellungen enthält eine einzelne Registerkarte namens Allgemein. Sie enthält die folgenden Optionen (von oben nach unten):

Einstellungen in Silver Efex Pro 3

* Wenn Sie diese Option nicht ändern, wird standardmäßig die letzte Einstellung verwendet.
** Die Änderungen werden beim nächsten Start der Software übernommen.
Gemeinsame Optionen und Einstellungen, die in einem der Module vorgenommen werden, werden für alle Nik Collection Plug-ins übernommen.

Speichern

Hilfe

Silver Efex Pro 3, Hilfe-Menü (oben: Mac, unten: PC).

Möchten Sie auf Links zur Online-Hilfe zugreifen, können Sie über den Menüpunkt Hilfe gehen (Internetverbindung erforderlich):

* Internetverbindung erforderlich.

Benutzeroberfläche

Silver Efex Pro 3 besteht aus den folgenden Elementen:

  1. Menüleiste
  2. Obere Werkzeugleiste
  3. Bildvorschau-Bereich
  4. Linkes Fenster (Voreinstellungen)
  5. Rechtes Fenster (Werkzeuge)
  6. Untere Werkzeugleiste
Die 6 Elemente der Benutzeroberfläche von Silver Efex Pro 3.

Menüleiste

Mac:

Die Menüleiste ganz oben im Fenster von Silver Efex Pro enthält die folgenden Menüpunkte:

  1. Silver Efex Pro 3: ermöglicht den Zugriff auf die Einstellungen.
  2. Bearbeiten: enthält die Befehle Rückgängig und Wiederholen, um vorherige Aktionen einzeln rückgängig zu machen oder wiederherzustellen, sowie den Befehl Letzte Bearbeitung anwenden, mit dem Sie die Korrekturen, die Sie in einer früheren Sitzung mit Silver Efex Pro 3 an einem Bild vorgenommen haben, auf ein neues Bild anwenden können.
  3. Hilfe: enthält Links zum Benutzerhandbuch, DxO-Support usw. (siehe Seite Einstellungen).

PC:

Die Menüleiste ganz oben im Fenster von Silver Efex Pro 3 enthält die folgenden Menüpunkte:

  1. Datei: ermöglicht den Zugriff auf die Einstellungen.
  2. Bearbeiten: enthält die Befehle Rückgängig und Wiederholen, um vorherige Aktionen einzeln rückgängig zu machen oder wiederherzustellen, sowie den Befehl Letzte Bearbeitung anwenden, mit dem Sie die Korrekturen, die Sie in einer früheren Sitzung mit Silver Efex Pro 3 an einem Bild vorgenommen haben, auf ein neues Bild anwenden können.
  3. Hilfe: enthält Links zum Benutzerhandbuch, DxO-Support usw. (siehe Seite Einstellungen).

Die obere Werkzeugleiste

Die obere Werkzeugleiste umfasst die Werkzeuge zur Bildanzeige, zum Vergleich und zum Zoomen.

Die obere Werkzeugleiste

Die Schaltflächen Vergleichen und Zoom

Über die Schaltflächen Vergleichen können Sie das Bild vor und nach der Korrektur vergleichen:

  1. Umschalten: Klicken Sie auf die Schaltfläche, um das Ursprungsbild vor erfolgter Korrektur anzuzeigen, lassen Sie los, um das korrigierte Bild anzuzeigen.
  2. Vertikal oder horizontal unterteilen: Teilt das Bild mit einer Linie in zwei Hälften, die nach links oder rechts verschoben werden kann. Durch einen Klick auf den Pfeil in der Mitte der Linie, den Sie beliebig verschieben können, wechseln Sie vom vertikalen in den horizontalen Modus. Die linke (oder obere) Hälfte zeigt das unbearbeitete Bild an, wie es im Plug-in geöffnet wurde, während die rechte (oder untere) Hälfte das verarbeitete und korrigierte Bild anzeigt. Sie können auch in das Bild hineinzoomen und sich innerhalb des vergrößerten Bildausschnitts zeitgleich im Original und der korrigierten Bildversion bewegen – entweder mit dem Navigator oder mit dem Handwerkzeug bei gleichzeitigem Drücken der Leertaste.
  3. Anzeige übereinander oder Side-by-Side: Das unkorrigierte Originalbild wird oben angezeigt, die korrigierte Version unten. Sie können sich auch beide Bilder nebeneinander im Side-by-Side-Modus anzeigen lassen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche, die sich zwischen beiden Bildern befindet. Sie können auch synchron in beide Bilder hineinzoomen und sich innerhalb des vergrößerten Bildausschnitts bewegen – entweder mit dem Navigator oder mit dem Handwerkzeug bei gleichzeitigem Drücken der Leertaste.
  4. Fit: oder Angepasster Modus, zeigt das gesamte Bild im Anzeigebereich/Bildvorschaubereich an.
  5. Fill: oder Füllmodus, zeigt das Bild so an, dass es den gesamten Anzeigebereich ausfüllt (das Bild wird entsprechend beschnitten).
  6. 1.1: Standardzoomwert, entspricht 100 % (1 Bildpixel = 1 Monitorpixel).
  7. 2:1: Zoom entspricht 200 %.
  8. Andere Zoomwerte: Durch Klicken auf die Pfeile werden in einem Menü weitere Zoomwerte angeboten. Wenn Sie einen dieser Werte auswählen, wird er in die Schaltfläche (7) übernommen.
Anzeigemodus Abwechselnd
Anzeigemodus vertikal oder horizontal unterteilt
Anzeigemodus übereinander oder nebeneinander
Beachten Sie, dass Sie in Vergleichsmodi hineinzoomen können.

Sobald Sie in das Bild hineinzoomen (auch im Füllmodus), erscheint oben rechts im Bildanzeigebereich ein schwebendes Navigationsfenster, das den angewählten Bildbereich markiert. Möchten Sie sich im Bild bewegen, verschieben Sie diese kachelförmige Fläche. Alternativ klicken Sie auf einen anderen Bildbereich im schwebenden Navigationsfenster, in das Sie hineinzoomen möchten.

Das schwebende Navigationsfenster.

Bildvorschaubereich

Hier sehen Sie die Bildvorschau auf mittelgrauem Hintergrund, dessen Farbe Sie in den Einstellungen anpassen können.

Unter dem Bild finden Sie die folgenden Informationen:

  1. Umschalten: Klicken Sie auf die Schaltfläche, um das Bild vor der Korrektur anzuzeigen, lassen Sie sie los, um das korrigierte Bild anzuzeigen.
  2. Name und Suffix der Datei Verfügt das Bild über EXIF-Metadaten, so werden auch die Aufnahmeparameter und Einstellungen des Equipments angezeigt.
  3. Dort finden Sie auch das Kontrollkästchen für den nicht-destruktiven Workflow.

Linkes Fenster (Voreinstellungen)

Das linke Fenster enthält alle Filter und in 6 Kategorien unterteilte Effekte (Alle, Klassisch, Modern, 25-jähriges Jubiläum, En Vogue, Vintage), die in der Palette Voreinstellungen sowie in den Paletten Benutzerdefiniert (für eigene Voreinstellungen) und Importiert (zum Laden von Presets anderer Anwender) zusammengefasst sind. Zudem ermöglicht der Bereich Historie Zugriff auf alle auf das ausgewählte Bild vorgenommenen Korrekturen und Einstellungen (s. nächster Abschnitt).

Sie können das linke Fenster jederzeit durch Klick auf seinen rechten Rand oder Drücken der Taste L ein- oder ausblenden.

Die Presets werden in Form einer Miniaturansicht des geöffneten Bildes im Plug-in angezeigt. Wenn das Bild horizontal ausgerichtet ist, werden die Miniaturansichten in einer einzelnen Bildspalte angeordnet. Wenn das Bild vertikal ausgerichtet ist, werden die Miniaturansichten paarweise nebeneinander angezeigt. Um den Inhalt einer Palette ein- oder auszublenden, klicken Sie rechts auf den Pfeil. Die jeweiligen Zahlen geben die Anzahl der Voreinstellungen einer jeden Kategorie an. Über den Doppelpfeil können Sie Voreinstellungen speichern und exportieren. In jeder Kategorie können Sie die Voreinstellungen nach Favoriten und kürzlich verwendeten Voreinstellungen filtern. Um schließlich den linken Bereich ein- oder auszublenden, klicken Sie auf den rechten Rand.

Linkes Fenster

Weitere Informationen über die Funktionen der einzelnen Preset-Paletten finden Sie im Kapitel Verwendung und Verwaltung von Voreinstellungen.

In der Palette Protokoll werden alle Bearbeitungs- und Korrekturschritte Ihres Bildes angezeigt – von oben (älter) bis unten (neuer). Um das Bild in einem bestimmten Bearbeitungsschritt anzuzeigen, klicken Sie in der Liste auf den betreffenden Schritt. Der ausgewählte Schritt wird gelb angezeigt, alle vorherigen Schritte (weiter oben in der Liste) sind weiß und alle folgenden Schritte (weiter unten in der Liste) sind ausgegraut: Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt eine Korrektur vornehmen, werden die grau hinterlegten Schritte gelöscht. In der geteilten oder Side-by-Side Vorschau können Sie den Protokollmarker (den gelben Pfeil am linken Fensterrand) bewegen, um einen Schritt aus dem Bearbeitungsprotokoll auf die linke Vorschau anzuwenden.

Rechtes Fenster (Werkzeuge)

Das rechte Fenster enthält alle Paletten für die globale und selektive Korrektur sowie eine Lupe und ein Histogramm, die von oben nach unten wie folgt angeordnet sind:

Das rechte Fenster kann durch Klicken auf seinen linken Rand oder mit der Taste R ein- oder ausgeblendet werden Die Paletten können durch Klicken auf die entsprechenden Pfeile oben rechts ein- oder ausgeblendet werden.

Möchten Sie eine einzelne Korrektureinstellung zurücksetzen, doppelklicken Sie auf den entsprechenden Schieberegler. Möchten Sie die Korrektureinstellungen einer gesamten Palette zurücksetzen, klicken Sie auf den geschwungenen Pfeil.

Über das Kontrollkästchen vor jedem Palettennamen können Sie die Korrekturen der betreffenden Paletten vorübergehend deaktivieren und wieder aktivieren.

Rechtes Fenster

Lupe

Die Palette Lupe ist unabhängig von den eingesetzten Werkzeugen verfügbar:

Die Heftzwecke der Lupe, auf einen Punkt im Bild positioniert.

Histogramm

Das Histogramm zeigt die Verteilung der Helligkeitsstufen der Pixel im ausgewählten Bild an, mit dunklen Tönen auf der linken Seite, mittleren Tönen in der Mitte und hellen Tönen auf der rechten Seite, wobei die Kurvenverläufe der Anzahl der Pixel pro Helligkeitsbereich entsprechen. Das Histogramm wird je nach Anklicken der verfügbaren Schaltflächen auf unterschiedliche Weise dargestellt:

(im Uhrzeigersinn) Die Histogramme RGB, R, G, B und L.

Mit der Möglichkeit, Helligkeitswerte kanalweise anzuzeigen, können Sie Ihre Tonwert- (Belichtung, Kontrast) und Farbeinstellungen präziser vornehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie auch über das Werkzeug Tonwerte und Kurven [LIEN] auf das Histogramm zugreifen können.

Zonensystem

Über dem Histogramm befinden sich Felder, die von 0 bis 10 durchnummeriert sind. Dies ist das „Zonensystem“: Wenn Sie auf eins der Zahlenfelder klicken, werden die Teile des Bildes, die diesem Helligkeitsgrad entsprechen, mit einer farbigen, schraffierten Maske hervorgehoben. Zone 0 entspricht tiefem Schwarz und Zone 10 reinem Weiß, was Ihnen dabei helfen kann, die Tonalität Ihres Bildes so anzupassen, dass keine Details oder Bildinformationen verloren gehen.

Standardmäßig ist das Zonensystem zunächst aktiviert. Möchten Sie es deaktivieren, klicken Sie auf das Kästchen links neben den Zahlenfeldern und setzen Sie einen Haken. Es funktioniert in jedem Kanal des Histogramms (RGB, R, G, B und Luminanz).

Die untere Werkzeugleiste

Die untere Werkzeugleiste enthält die folgenden Informationen und Funktionen:

  1. Dateiherkunft: gibt den Namen der Hostanwendung an.
  2. Abbrechen: bricht die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild in der Hostanwendung wird nicht geändert.
  3. Speichern: speichert die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild in der Hostanwendung wird geändert (sind mehrere Bilder gleichzeitig geöffnet, wird stattdessen Speichern… angezeigt, die Abkürzung für Speichern für alle Bilder).

Tastaturkürzel

AktionWindowsMac
AbbrechenStrg + ZCmd + Z
WiederholenStrg + YCmd + Y
VollbildFF
VorschauPP
Ein- / Ausblenden des linken und rechten FenstersTabulator (alle), L (links), R (rechts)Tabulator (alle), L (links), R (rechts)
Voreinstellung anwendenEingabetasteEingabe
Voreinstellung löschenEscEsc
ZoomenLeertasteLeertaste
Mehrere Kontrollpunkte im Bild auswählenStrg + ACmd + A
Mehrere Kontrollpunkte aus der Liste auswählenStrg + KlickenCmd + Klicken
Kontrollpunkt löschenEntfEntf
Kontrollpunkt duplizierenStrg + D, Alt + ZiehenCmd + D, Option + Ziehen
Kontrollpunkte gruppierenStrg + GCmd+G
Gruppierung der Kontrollpunkte aufhebenStrg+ Shift + GCmd + Umschalt + G

Verwendung und Verwaltung von Voreinstellungen

Das linke Fenster, das sich den Voreinstellungen widmet, ist in folgende Paletten unterteilt:

Jede einzelne Palette kann mit dem Pfeil rechts neben dem jeweiligen Namen ein- oder ausgeblendet werden. Die angegebene Zahl entspricht der Anzahl der in der einzelnen Palette hinterlegten Voreinstellungen.

Voreinstellungen

Die Palette Voreinstellungen

Die Voreinstellungen setzen sich aus verschiedenen Korrekturen und Einstellungen zusammen, deren Effekt in Form von Miniaturansichten des aktiven Bildes dargestellt wird. Voreinstellungen sind eine schnelle Art und Weise, Viveza zu verwenden, und bieten gleichzeitig einen Ausgangspunkt für die Erstellung benutzerdefinierter Voreinstellungen, die Sie dann später mit nur einem einzigen Klick auf Ihre Bilder anwenden können.

Die Kategorien der Voreinstellungen

Ganz oben in der Palette Voreinstellungen sind die verfügbaren Voreinstellungen in Kategorien unterteilt (Alle, Klassich, Modern, 25-jähriges Jubiläum, En Vogue und Vintage). Wenn Sie auf eine Kategorie klicken, werden die Voreinstellungen dieser Kategorie in Form einer Übersicht von Miniaturansichten angezeigt.

Ausgangsbild (Voreinstellung Neutral)
Auswahl einer anderen Voreinstellung (002 Überbelichtet)
Benachrichtigung über die Änderung der Korrekturparameter
Anwendung der neuen Voreinstellung und Änderung der Korrekturparameter

Um eine Voreinstellung anzuwenden, klicken Sie auf ihre Miniaturansicht im linken Fenster. Die Korrekturen werden auf das Bild angewendet, und ein Dialogfeld informiert Sie darüber, dass die vorherigen Einstellungen und Korrekturen überschrieben werden. Klicken Sie auf Ja, um zu bestätigen, und auf Nein, um den Vorgang abzubrechen (wenn Sie das Dialogfeld nicht mehr angezeigt bekommen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nicht mehr anzeigen).

Jedes Mal, wenn Sie eine Voreinstellung anwenden, ändern sich die Einstellungen und Schieberegler im rechten Fenster. Sie spiegeln die Korrekturen der jeweiligen Voreinstellung wider.

Durch Klicken auf den Stern links neben einer Miniaturansicht markieren Sie eine Voreinstellung als Favorit. Favorisierte Voreinstellungen sind durch einen gelben Stern gekennzeichnet. Um eine Voreinstellung wieder aus der Kategorie Favoriten zu entfernen, klicken Sie auf ihren gelben Stern, der daraufhin wieder ausgegraut wird.

Sie können in der Palette Voreinstellungen auch filtern und sich Voreinstellungen auf der Basis der folgenden Kriterien anzeigen lassen (das Hinzufügen weiterer Filter ist möglich):

Aktive Filter werden in grauer Schrift angezeigt und ihre Schaltflächen sind deutlich heller. Möchten Sie zu nur einem Filter zurückkehren oder gleich alle aktiven Filter wieder deaktivieren, klicken Sie einfach auf die entsprechenden Schaltflächen.

Benutzerdefiniert

Die Palette Benutzerdefinierte Voreinstellungen enthält alle vom Benutzer selbst erstellten Voreinstellungen und verfügt ebenfalls über Markierungs- und Filtermöglichkeiten nach Favoriten oder zuletzt verwendeten Voreinstellungen.

Erstellung einer benutzerdefinierten Voreinstellung

So erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Preset:

  1. Nehmen Sie die gewünschten Korrekturen mit den Werkzeugen aus dem rechten Fenster und auch mittels der globalen oder selektiven Korrekturen (Kontrollpunkte) vor.
  2. Klicken Sie ganz unten im rechten Fenster auf die Schaltfläche Preset speichern*.
  3. Vergeben Sie nun im Dialogfeld Benutzerdefiniertes Preset einen Namen (z.B. Weicher Kontrast + Cynotypie, Farbe und Kontrast + Entsättigung, Struktur ++, etc.).
  4. Wenn Sie die Kontrollpunkte und die damit einhergehenden selektiven Korrekturen speichern möchten, vergewissern Sie sich, dass der Haken bei Mit Kontrollpunkten speichern gesetzt ist (standardmäßig ist er das).
  5. Bestätigen Sie durch Klick auf Speichern.
  6. Das benutzerdefinierte Preset erscheint nun in der Palette Benutzerdef. im linken Fenster.

Erstellung einer benutzerdefinierten Voreinstellung

Sie können folgende Funktionen auf Ihre benutzerdefinierten Presets anwenden:

  1. Umbenennen*: Klicken Sie unter der Miniaturansicht auf den Namen der Voreinstellung, um das Eingabefeld zu aktivieren. Bestätigen Sie nach Eingabe des neuen Namens mit der Eingabetaste.
  2. Den Favoriten hinzufügen: Klicken Sie auf den Stern links neben der Voreinstellung, um diese der Unterpalette Favoriten zuzuweisen (der Stern wird gelb). Klicken Sie erneut, um den Stern wieder zu entfernen (der Stern wird wieder ausgegraut).
  3. Exportieren*: Bewegen Sie den Mauszeiger über die benutzerdefinierte Voreinstellung, damit die in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klicken auf die Schaltfläche oben können Sie die Voreinstellung exportieren, um sie freizugeben bzw. mit anderen zu teilen. In einem Systemdialog können Sie den Speicherort auswählen, bevor Sie auf Öffnen klicken.
  4. Aktualisieren*: Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Preset angepasst oder zusätzliche Korrekturen vorgenommen haben, bewegen Sie den Mauszeiger über die Miniaturansicht, damit die rechts in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klicken auf den geschwungenen Pfeil können Sie die Voreinstellung aktualisieren.
  5. Löschen*: Bewegen Sie den Mauszeiger über die Voreinstellung, damit die in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Klicken Sie auf den Papierkorb, um das Preset zu löschen.

Möchten Sie alle benutzerdefinierten Voreinstellungen exportieren, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf den Doppelpfeil rechts neben dem Namen der benutzerdefinierten Voreinstellung.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü die Option Alle exportieren.
  3. Im nächsten Systemdialog legen Sie den Speicherort fest und bestätigen Ihre Eingabe.

Importiert

In diesem Abschnitt können Sie Voreinstellungen importieren, die von anderen Benutzern geteilt werden, und seine Bedienung ist mit wenigen Ausnahmen ähnlich wie die des Abschnitts Benutzerdefiniert. Voreinstellung importieren

Möchten Sie Voreinstellungen importieren, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie in der Palette Importiert auf den Doppelpfeil rechts neben dem Namen des Presets.
  2. Wählen Sie im sich öffnenden Kontextmenü den Menüpunkt Voreinstellung importieren.
  3. Es öffnet sich ein Systemdialog. Wählen Sie den Speicherort der zu importierenden Voreinstellung(en).
  4. Wählen Sie die zu importierenden Voreinstellungen aus.
  5. Klicken Sie auf Öffnen.
  6. Die neu importierten Voreinstellungen sind ab sofort in der Palette Importiert aufgeführt.

Verwaltung benutzerdefinierter Voreinstellungen

Ihnen stehen Werkzeuge und Befehle zum Umbenennen, zur Kennzeichnung als Favoriten, zum Exportieren, Bearbeiten und Löschen Ihrer benutzerdefinierten Voreinstellungen zur Verfügung:

  1. Umbenennen*: Klicken Sie unter der Miniaturansicht auf den Namen der Voreinstellung, um das Eingabefeld zu aktivieren. Bestätigen Sie nach Eingabe des neuen Namens mit der Eingabetaste.
  2. Den Favoriten hinzufügen: Klicken Sie auf den Stern links neben der Voreinstellung, um diese der Unterpalette Favoriten zuzuweisen (der Stern wird gelb). Klicken Sie erneut, um den Stern wieder zu entfernen (der Stern wird wieder ausgegraut).
  3. Exportieren*: Bewegen Sie den Mauszeiger über die benutzerdefinierte Voreinstellung, damit die in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klicken auf die Schaltfläche oben können Sie die Voreinstellung exportieren, um sie freizugeben bzw. mit anderen zu teilen. In einem Systemdialog können Sie den Speicherort auswählen, bevor Sie auf Öffnen klicken.
  4. Löschen*: Bewegen Sie den Mauszeiger über die Voreinstellung, damit die in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Klicken Sie auf den Papierkorb, um das Preset zu löschen.

Wenn es nicht möglich ist, importierte Presets in der Palette Importiert zu bearbeiten und zu aktualisieren, können Sie dies tun, indem Sie ein neues Preset aus dem importierten Preset erstellen:

  1. Wenden Sie die anzupassende Voreinstellung an.
  2. Passen Sie die Korrekturen der Werkzeuge im rechten Fenster nach Belieben an, darunter auch gerne die globalen und selektiven Korrekturen (Kontrollpunkte).
  3. Klicken Sie ganz unten im rechten Fenster auf die Schaltfläche Preset speichern.
  4. Vergeben Sie nun im Dialogfeld Benutzerdefiniertes Preset einen Namen (z.B. Weicher Kontrast + Cynotypie, Farbe und Kontrast + Entsättigung, Struktur ++, etc.).
  5. Wenn Sie die Kontrollpunkte und die damit einhergehenden selektiven Korrekturen speichern möchten, vergewissern Sie sich, dass der Haken bei Mit Kontrollpunkten speichern gesetzt ist (standardmäßig ist er das).
  6. Bestätigen Sie durch Klick auf Speichern.
  7. Das benutzerdefinierte Preset erscheint nun in der Palette Benutzerdef. im linken Fenster.

Zu guter Letzt können Sie, wie bei den benutzerdefinierten Voreinstellungen auch, alle Ihre importierten Voreinstellungen exportieren. Dies kann nützlich sein, wenn Sie z. B. die heruntergeladenen Presets oder die Nachricht des Benutzers, der sie freigegeben hat, gelöscht haben:

  1. Klicken Sie auf den Doppelpfeil rechts neben dem Namen der importierten Voreinstellung.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü die Option Alle exportieren.
  3. Über einen Systemdialog können Sie einen Speicherort auswählen und diesen bestätigen.

Korrekturwerkzeuge

Viveza 3 ist ein reines Tonwert- und Farbkorrekturwerkzeug, das die Korrekturen erleichtert, ohne dass die komplexen Maskierungstechniken der großen Retuschierprogramme durchlaufen werden müssen.

Alle diese Werkzeuge können auf Grundlage der Standard-Voreinstellung verwendet werden, die auf die Bildöffnung angewendet wird (Typ 000 Neutral) oder auf der Basis einer anderen, aus dem linken Fenster ausgewählten Voreinstellung.

Globale Anpassungen

Im Bereich Globale Anpassungen können Sie Tonung, Helligkeit und Kontrast des Bildes sowie Details und Texturen mithilfe der folgenden 4 Gruppen von Schiebereglern korrigieren und anpassen:

  1. Helligkeitskorrekturen:
    • Helligkeit: Ändert die Helligkeit des Bildes. Das Bewegen dieses Schiebereglers nach links verdunkelt das Bild, während das Bewegen nach rechts die Helligkeit des Bildes erhöht.
    • Spitzlichter: Korrigiert die Helligkeit der Spitzlichter im Bild.
    • Mitteltöne: Reguliert die Helligkeit der Mitteltöne im gesamten Bild.
    • Schatten: Reguliert die Helligkeit der Schatten im Bild.
    • Dynamische Helligkeit: Verwendet einen einzigartigen Algorithmus, der sich automatisch an die verschiedenen Bildbereiche anpasst. Dieser Schieberegler ermöglicht feinere Helligkeitsanpassungen, wodurch das Bild eine gute Detailzeichnung behält, der Kontrast erhalten bleibt und die Helligkeitswerte auf intelligente Weise an die verschiedene Bildbereiche angepasst werden. Bewegen Sie den Schieberegler nach links, um das Bild abzudunkeln, während die Details in den helleren Tönen erhalten bleiben. Wenn Sie den Schieberegler nach rechts schieben, wird das Bild aufgehellt, während die Details in den dunklen Bildbereichen erhalten bleiben.
  2. Kontrastkorrekturen:
    • Kontrast**: Reguliert den Kontrast, d.h.den Unterschied in der Helligkeit zwischen den dunklen und hellen Bildbereichen.
    • Weiß verstärken: Der Schieberegler verwendet einen Algorithmus, der eine einzigartige Kontrolle über die Spitzlichter im Bild ermöglicht. Wenn Sie diesen Schieberegler nach rechts schieben, hellen sich die Spitzlichter in jedem Bildbereich auf. Aufgrund des adaptiven Charakters des Algorithmus wird jeder Bildbereich unter Berücksichtigung seiner besonderen Eigenschaften unterschiedlich behandelt.
    • Schwarz verstärken: Wie der Schieberegler Weiß verstärken, verwendet auch dieser Schieberegler einen einzigartigen Algorithmus zur Steuerung der Tonalität des Bildes. Bewegen Sie diesen Schieberegler nach rechts, um die dunkleren Töne in jedem Bereich des Bildes weiter abzudunkeln. Da der Algorithmus adaptiv ist, wird jeder Bildbereich unter Berücksichtigung seiner besonderen Eigenschaften individuell behandelt.
    • Weicher Kontrast: Der Zweck dieses Schiebereglers besteht darin, eine andere Herangehensweise an den Kontrast zu ermöglichen, weniger hart und mit viel weicheren Übergängen.
  3. Strukturkorrekturen:
    • Struktur: Dieser Schieberegler kontrolliert die Gesamtstruktur des Bildes. Eine Verstärkung der Einstellung akzentuiert Details und Texturen, während eine Verringerung feine Details weicher zeichnet und so glattere Oberflächen ermöglicht.
    • Spitzlichter: Passt selektiv die Struktur der Spitzlichter im Bild an.
    • Mitteltöne: Passt selektiv die Struktur der Mitteltöne im Bild an.
    • Schatten: Passt selektiv die Struktur der Tiefen im Bild an.
    • Feinstruktur: Ähnlich wie der Struktur-Schieberegler, passt dieser Regler die Details der feinsten Bildelemente an.
  4. Tonwerte schützen: Mit den Schiebereglern können Sie Details in Schatten und Lichtern wiederherstellen, die bei Kontrast- und/oder Tonwertkorrekturen verloren gegangen sind.
    • Schatten: Wenn der Schieberegler nach rechts bewegt wird, hellt er nur die Schatten auf und arbeitet Details in dunklen Bildbereichen heraus.
    • Spitzlichter: Wenn der Schieberegler nach rechts bewegt wird, dunkelt er nur die Spitzlichter ab und arbeitet Details in den hellen Bildbereichen heraus.

Selektive Anpassungen

Selektive Anpassungen erlauben die Korrekturen nur bestimmter Teile des Bildes. Fügen Sie einen Kontrollpunkt hinzu, und wenn Sie die entsprechenden Schieberegler einstellen, wirkt sich dies nur auf die vom Kontrollpunkt abgedeckten Objekte oder Bereiche aus.

Kontrollpunkt hinzufügen

Möchten Sie einen Kontrollpunkt setzen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie in der Palette Selektive Anpassungen rechts auf den Button Kontrollpunkte.
  2. Wenn Sie nun mit der Maus über das Bild fahren, nimmt der Mauszeiger die Form eines Kontrollpunktes an.
  3. Klicken Sie auf die Stelle im Bild, an der Sie den Kontrollpunkt platzieren möchten.
  4. Der Kontrollpunkt wird als gelber (aktiver Kontrollpunkt) oder weißer (inaktiver Kontrollpunkt) angezeigt.
  5. Ist der Kontrollpunkt aktiv, verfügt er über einen Schieberegler zum Einstellen des Radius seines Wirkungsbereichs, der als Kreis dargestellt wird.
  6. Ist der Kontrollpunkt inaktiv, können Sie die Maus darüber bewegen und sich so Schieberegler und Wirkungsradius anzeigen lassen (um sie jedoch einzustellen, müssen Sie den Kontrollpunkt zuerst durch Anklicken aktivieren).
  7. Sie können einen Kontrollpunkt beliebig verschieben. Klicken Sie dazu auf den Punkt (aktiv oder inaktiv), halten sie ihn fest und bewegen Sie die Maus an die gewünschte Stelle im Bild.
  8. Sie können beliebig viele Kontrollpunkte setzen. Wiederholen Sie dazu die Schritte 1 bis 3.
  9. Um einen Kontrollpunkt zu löschen, klicken Sie ihn zunächst an, um ihn zu aktivieren, und drücken Sie die Entf-Taste Ihrer Tastatur. Ein Dialogfeld fordert Sie zur Bestätigung auf (aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nicht mehr anzeigen, wenn Sie keine erneute Anzeige dieses Dialogfelds wünschen).

Kontrollpunkte verwalten

Über die Palette Selektive Anpassungen können Sie die verschiedenen, im Bild platzierten Kontrollpunkte verwalten. Sie werden in einer fortlaufend nummerierten Liste aufgeführt. Die aktiven Kontrollpunkte werden dabei in Gelb angezeigt.

  1. Kontrollpunkt erstellen: Siehe vorheriger Abschnitt (Hinzufügen eines Kontrollpunkts).
  2. Größe: Gibt die Größe des Wirksamkeitsradius des Kontrollpunkts in % an.
  3. Auswahl für alle Kontrollpunkte anzeigen/ausblenden: Diese Schaltfläche zeigt die schwarzweißen Masken aller Kontrollpunkte an. Um die Maske jeweils nur eines Kontrollpunktes anzuzeigen, markieren Sie das Kästchen auf der rechten Seite der Liste. In der monochromen Maske zeigt Weiß Bereiche des Bildes an, in denen eine 100 %ige Korrektur angewendet wird, Schwarz zeigt keine Korrektur an und Grauvariationen zeigen Bereiche an, die mehr oder weniger von der Korrektur betroffen sind.
  4. Liste der Kontrollpunkte: Die mit dem gelben Symbol und weißem Text markierten Kontrollpunkte sind ausgewählt und aktiv, die ausgegrauten Kontrollpunkte sind inaktiv.
  5. Effekt für alle Kontrollpunkte aktivieren/deaktivieren: Dieses Kästchen aktiviert und deaktiviert alle auf das Bild angewandten Kontrollpunkte sowie die damit verbundenen Korrekturen und Anpassungen.
  6. Effekt des Kontrollpunktes anzeigen/ausblenden: Dieses Kontrollkästchen deaktiviert vorübergehend den Effekt des betreffenden Kontrollpunktes mit seinen zugehörigen Korrekturen und Einstellungen, kann aber jederzeit wieder aktiviert werden.
  7. Auswahl für alle Kontrollpunkte anzeigen/ausblenden: Über diese Schaltfläche können Sie sich die monochrome Maske des betreffenden Kontrollpunkts anzeigen lassen (siehe auch Punkt 3).
  8. Duplizieren: Durch Anklicken dieser Schaltfläche duplizieren Sie den/die aktuell ausgewählten Kontrollpunkt(e). Sie können einen Kontrollpunkt auch duplizieren, indem Sie mit der Alt- / Optionstaste darauf klicken und dann mit der Maus ziehen, um den duplizierten Kontrollpunkt neu zu positionieren.
  9. Gruppieren: Sie können mehrere Kontrollpunkte gruppieren, indem Sie sie im Vorfeld aus der Liste auswählen. Halten Sie dafür die Taste Strg (PC) oder Cmd (Mac) gedrückt und klicken Sie auf diese Schaltfläche. In der Liste werden die ausgewählten Kontrollpunkte in einer fortlaufend nummerierten Gruppierung zusammengefasst – Gruppierung 1, Gruppierung 2 etc. Im Bild selbst wird der erste gewählte Kontrollpunkt mit einem normalen Kreis gekennzeichnet, alle weiteren Kontrollpunkte der Gruppierung erhalten einen kleinen gelben Kreis. Wenn Sie eine Korrektur auf einen der Kontrollpunkte anwenden, wird die Korrektur ebenfalls auf die anderen Kontrollpunkte der Gruppe angewendet. Der Größen-Schieberegler für jeden einzelnen Kontrollpunkt in einer Gruppe kann jedoch separat eingestellt werden. Sie können alternativ auch mehrere Kontrollpunkte auswählen, indem Sie in das Bild klicken und dann bei gedrückter linker Maustaste ein Auswahlrechteck aufziehen, das die gewünschten Kontrollpunkte umfasst (dann können Sie sie durch Klick auf die Schaltfläche Gruppieren zu einer Gruppe zusammenführen).
  10. Gruppierung aufheben: Möchten Sie die Gruppierung der Kontrollpunkte wieder aufheben, wählen Sie die Gruppe aus der Liste aus und klicken Sie dann auf diese Schaltfläche. Alle Kontrollpunkte werden als ungruppiert angezeigt. Sie können Sie also einzeln löschen, bearbeiten oder neue Gruppen aus einzelnen Kontrollpunkten erstellen.
  11. Löschen: Klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen, um den oder die aktuell ausgewählten Kontrollpunkte zu löschen.
  12. Zurücksetzen: Setzt alle Schieberegler und Einstellungen zurück, die mit dem aktiven Kontrollpunkt verbunden sind.
Anzeigen der Kontrollpunktauswahl als monochrome Maske.
Schwarz: Keine Korrektur
Weiß: 100 % Korrektur.
Graustufen: Mehr oder weniger intensive Korrekturen (siehe Punkte 3 und 7 in der obigen Liste).

Umbenennung von Kontrollpunkten und Gruppierungen

Umbenennung von Kontrollpunkten (oben) und Gruppierungen (unten).

Damit Ihnen die Verwaltung Ihrer mitunter schnell wachsenden Anzahl Kontrollpunkte und/oder Kontrollpunktgruppierungen leichter fällt, können Sie sie nach Belieben umbenennen:

  1. Doppelklicken Sie in der Kontrollpunkt-Liste auf den Namen des umzubenennenden Kontrollpunkts oder der Gruppierung.
  2. Der Name wird markiert: Geben Sie den neuen Namen direkt ein. Der alte Name wird gelöscht, sobald Sie anfangen zu tippen.
  3. Wenn Sie nur den Namen ändern möchten, bewegen Sie den blinkenden Eingabezeiger mit den Pfeiltasten links oder rechts auf Ihrer Tastatur.
  4. Bestätigen Sie die Umbenennung mit der Eingabetaste.

Schieberegler für selektive Anpassungen

Sobald Sie Kontrollpunkte im Einsatz haben, werden im Abschnitt Selektive Anpassungen unter der Liste der Kontrollpunkte die zum aktiven Kontrollpunkt gehörenden Schieberegler angezeigt.

  1. Farbselektivität*:
    • Luminanz
    • Chrominanz
  2. Standard-Schieberegler der selektiven Anpassungen*:
    • Helligkeit
    • Kontrast
    • Struktur
    • Weiß verstärken
    • Schwarz verstärken
    • Feinstruktur
    • Selektive Kolorierung
  3. Selektive Tonwerte:
    • Spitzlichter: Wenn Sie diesen Schieberegler nach links schieben, werden Informationen und Details in den hellsten Bildbereichen wiederhergestellt, insbesondere die, die kurz vorm Clipping stehen (rechtes Ende des Histogramms). Nach rechts hin können Sie damit den hellsten Tönen in Ihrem Bild noch mehr Helligkeit verleihen.
    • Mitteltöne: Dieser Schieberegler wirkt sich auf die Mitteltöne aus, die sich in der Mitte des Histogramms wiederfinden.
    • Schatten: Dieser Schieberegler hellt die Schatten und dunklen Bildbereiche auf.
    • Schwarz:  Mit diesem Schieberegler können Sie durch Verschieben nach rechts den „Schwarzpunkt“ (linkes Ende des Histogramms) festlegen und so vermeiden, dass die dunkelsten Bildbereiche beschnitten werden. Umgekehrt werden durch das Verschieben nach links die dunkelsten Bildbereiche noch weiter abgedunkelt.

Die Kontrollpunkte in Silver Efex Pro 3 haben keine eigenen Schieberegler mehr, da die Anzahl der Schieberegler die Sicht auf das Bild stark beeinträchtigen kann. Daher müssen Sie Ihre Korrekturen mit den Schiebereglern vornehmen, die im Abschnitt Selektive Anpassungen des rechten Fensters erscheinen, sobald ein Kontrollpunkt erstellt wurde. Verwechseln Sie diese nicht mit den Schiebereglern im Bereich Globale Anpassungen.

Mit einem Doppelklick auf den jeweiligen Schieberegler können Sie seine Einstellungen zurücksetzen. Um alle Schieberegler in den Selektiven Anpassungen zurückzusetzen, klicken Sie auf den geschwungenen Pfeil rechts neben dem Namen des aktiven Kontrollpunkts.

Selektive Anpassungen erlauben die Korrekturen nur bestimmter Teile des Bildes. Fügen Sie einen Kontrollpunkt hinzu, und wenn Sie die entsprechenden Schieberegler einstellen, wirkt sich dies nur auf die vom Kontrollpunkt abgedeckten Objekte oder Bereiche aus.

Hier wurden zwei duplizierte Kontrollpunkte verwendet, um dem Wasser mit Hilfe der Schieberegler Helligkeit, Kontrast und Struktur eine Textur zu verleihen. Im unteren Vergleich sind in der rechten Ansicht die aktivierten Masken zu sehen, die anzeigen, in welchen Bildbereichen die Korrektur wirksam ist (in weiß) und wo sie nicht wirkt (in schwarz).
Bild: Carl Reiner

Sie können mehrere Kontrollpunkte gruppieren, um die gleiche Korrektur auf alle anzuwenden. Ziehen Sie dazu mit der Maus ein Rechteck so auf, dass es die gewünschten Kontrollpunkte umschließt.

4 verschiedene Kontrollpunkte, nur einer aktiv
Zeichnen Sie mit der Maus, um die Kontrollpunkte zu umfassen.
Gruppierte Kontrollpunkte zur Anwendung der gleichen Korrektur

Farbselektivität

Die Schieberegler für die Farbselektivität erweitern oder verkleinern den

Toleranzbereich der Farbe, über der ein Kontrollpunkt liegt. So können Sie Variationen des Farbtons und dessen Helligkeitsgrad in Ihre Korrektur einbeziehen (z. B. um Variationen in Hauttönen zu berücksichtigen, siehe Beispiel unten):

Die Wirkung der Schieberegler für die Farbselektivität ist subtil, verwenden Sie daher die Schwarz/Weiß-Maskenansicht des Kontrollpunkts, wie unten erklärt.

Leichte Aufhellung mit dem Schieberegler Helligkeit, die Korrektur ist innerhalb des Radius des Kontrollpunkts nicht homogen.
Bild: Scott Stulberg
Einstellung der Farbselektivität
Die Helligkeitskorrektur im Gesicht ist homogener.
Monochrome Maske zur Anzeige von Kontrollpunkteffekten, hier ohne Verwendung von Farbselektivität,
(weiß: Korrektur angewendet, schwarz: keine Korrektur).
Mit Farbselektivität, Wiedergabe homogener

Selektive Kolorierung

Der Schieberegler Selektive Kolorierung stellt in einem Schwarzweißbild die Farben des Teils des Bildes wieder her, auf dem der Kontrollpunkt platziert wurde. Damit können Sie z. B. ein Element oder Detail in einem Foto hervorheben.

Natürlich können Sie den Effekt durch die Kombination mehrerer Kontrollpunkte, die Effektmaske für monochrome Kontrollpunkte und die Schieberegler für die Farbselektion fein abstimmen.

Hier wurden 3 Kontrollpunkte mit Farbselektion eingesetzt, um die Farbe von Gesicht, Hand und Hals wiederherzustellen.

ClearView

ClearView korrigiert atmosphärischem Dunst und Nebel, die das Bild vor allem bei Aufnahmen aus weiterere Entfernung erheblich beinträchtigen. Durch die Wiederherstellung der Schwarzwerte stellt das Werkzeug Kontrast, Mikrokontrast und Sättigung in Ihren Bildern wieder her. Sie können ClearView allerdings auch verwenden, um die Wirkung von Bildern zu verstärken, die bei klarem Wetter aufgenommen wurden.

Über den Schieberegler Intensität, standardmäßig auf 0 voreingestellt, können Sie den Effekt von DxO ClearView Plus auf einer Skala von 0 bis 100 einstellen.

Ohne ClearView (links) und mit Clearview (rechts).

Farbfilter

In der Palette Farbfilter können Sie die Wiedergabe von Farbfiltern simulieren, die Fotografen vor ihr Objektiv montiert haben, um den Kontrast ihrer Schwarzweißfilme passend zum zu fotografierenden Motiv zu verändern (um die Intensität des Himmels und die Helligkeit der Wolken herauszuarbeiten, der Haut mehr Glanz zu verleihen usw.).

  1. Farbfilter: Klicken Sie auf einen der Farbfilter (rot, orange, gelb, grün, blau), um schnell einen simulierten Farbfilter auszuwählen, der bei der Konvertierung in Schwarzweiß angewendet werden soll. Jeder ausgewählte Filter stellt automatisch die Werte der Schieberegler Farbton und Stärke ein (siehe unten). Der erste Filter ist neutral (Schieberegler auf 0), so dass Sie seinen Farbton und seine Stärke frei bestimmen können.
  2. Farbton*: Stellt die Farbe des simulierten Filters ein und steuert das Verhältnis der Farben im Bild. Objekte mit dem gleichen Farbton wie der gewählte Wert werden aufgehellt, während Objekte mit dem komplementären Farbton abgedunkelt werden.
  3. Stärke*: Schieben Sie nach links für weniger Farbkontrast oder nach rechts für mehr Farbkontrast.

Filmtypen

Silver Efex Pro 3 bietet eine umfassende Sammlung von Schwarzweißfilmen, die alle Eigenschaften analoger Filme wie Körnung, Kontrast und Farbreaktion simulieren. Sie können auch die Filmeigenschaften mit Hilfe der in dieser Palette zur Verfügung stehenden Werkzeuge an Ihre Vorstellungen anpassen.

So können Sie Ihrem Bild einen spezifischen Stil verleihen oder, insbesondere dank der Körnung, einige Probleme kaschieren, die mit mangelnder Schärfe oder einer zu starken Glättung des Bildrauschens (und der Details) verbunden sind. Auch ist es möglich, die manchmal zu perfekte Wiedergabe digitaler Bilder

in etwas weniger Perfektes zu verwandeln.

  1. Dropdown-Menü Neutral: Bietet Ihnen die Auswahl aus simulierten Schwarzweißfilmen, die nach ISO-Empfindlichkeit sortiert sind. Um eine schnelle Echtzeit-Vorschau der Filmsimulation zu erhalten, bewegen Sie die Maus über die Liste und klicken Sie dann auf den gewünschten Film, um das Rendering anzuwenden.
  2. Abschnitt Originalkörnung: Gruppiert die Schieberegler, mit denen Sie das Aussehen der Filmkörnung verändern können (die Schieberegler sind entsprechend dem von Ihnen ausgewählten Film voreingestellt):
    • Körnung pro Pixel: Verändert die auf das Bild angewendete Stärke der Körnung. Schieben Sie den Regler nach links, um die Körnung zu verstärken, schieben Sie ihn nach rechts, um eine feinere Körnung auf das Bild anzuwenden.
    • Körnungshärte: Passt die Trennung und Sichtbarkeit der Körnungsstruktur an. Nach links wird die Körnungsstruktur weicher (WEICH), bei Verschieben nach rechts wird sie härter (HART).
  3. Abschnitt Empfindlichkeit: Hier können Sie die Empfindlichkeit des ausgewählten Films auf die verschiedenen Farben des Bildes ändern, wobei die Schieberegler entsprechend des von Ihnen ausgewählten Films voreingestellt sind. Schieben Sie in jedem der 6 Farbkanäle den Schieberegler nach links, um die entsprechenden Farben abzudunkeln, und nach rechts, um sie aufzuhellen.
  4. Abschnitt Tonwerte und Kurven: Wirkt auf den Kontrast und die Tonwertreaktion des ausgewählten Films ein, wobei die Kurve entsprechend des von Ihnen ausgewählten Films voreingestellt ist. Klicken Sie, um der Kurve Ankerpunkte hinzuzufügen, wodurch Sie das Verhältnis von Helligkeit, Kontrast und Tonwerten im Bild ändern. Die Tonwert-Einstellungen befinden sich unterhalb der Kurve und ermöglichen die Kontrolle über Schatten, Mitteltöne und Spitzlichter. Möchten Sie einen Ankerpunkt zurücksetzen, genügt ein Doppelklick auf den Punkt, den Sie löschen möchten.
Analogfilm-Simulation des Fuji Neopan 400 (Rendering aus der Original Nik Collection übernommen).

Filmkörnung

In der Palette Filmkörnung können Sie sämtliche von DxO erstellten Analogfilm-Simulationen auswählen. Sie sind bekannt für ihre Wiedergabetreue, ihr Verhalten und die realitätsgetreue Anmutung:

  1. Menü Original: Wählen Sie einen Folientyp aus der nach Marke und in alphabetischer Reihenfolge angeordneten Liste aus.
  2. Stärke: Verstärkt die Körnung im Bild bzw. schwächt diese ab.
  3. Körnungsgröße: Steuert, wie grob die Körnung ist (feiner nach links, härter nach rechts).
Analogfilm-Simulation des Kodak TriX400 (Rendering von DxO Labs).

Abschließende Anpassungen

Die Palette Abschließende Anpassungen dient rein kreativen Zwecken. So können Sie Ihr Bild einfärben und Effekte für Vignettierung, Kanten und Bildränder anwenden.

  1. Abschnitt Einfärben: Mit den Werkzeugen in diesem Abschnitt (klicken Sie auf den Pfeil links, um alle Menüpunkte anzuzeigen/zu verbergen) können Sie Schwarzweißbilder mit Hilfe von aus der Dunkelkammer stammenden Einfärbungstechniken (oder Tonung) abtönen/einfärben:
    • Dropdown-Menü Einfärben: Standardmäßig steht die Auswahl auf Neutral (keine Einfärbung). Bewegen Sie die Maus über die Liste, um den jeweiligen Effekt in Echtzeit an Ihrem Bild zu betrachten. Um eine Tonung auszuwählen und anzuwenden, klicken Sie sie an.
    • Stärke: Dieser Schieberegler bestimmt die Gesamtstärke der auf das Bild angewandten Tonung und wirkt sich auch auf die Einstellung der Schieberegler Silbertönung und Papiertönung aus (siehe unten).
    • Silberfarbton: Bestimmt den Ersatzfarbton für die dunklen Töne, die durch die Silberkörner des Films dargestellt werden.
    • Silbertönung: Bestimmt die Stärke der dunklen Töne.
    • Gleichgewicht: Bestimmt die Balance in der Kombination von Tonungen, die auf dunkle Töne (Silber) und helle Töne (Papier) angewendet werden. Wenn dieser Schieberegler auf 0 % steht, vermischen sich die Silber- und Papiertönung ausgewogen mit den Mitteltönen. Verschieben Sie ihn nach links, betonen Sie die dunkleren Töne, verschieben Sie ihn nach rechts, so geben Sie den helleren Tönen den Vorzug.
    • Papierfarbton: Bestimmt den Ersatzton für die mit dem Weiß des Papiers verbundenen hellen Töne.
    • Papiertönung: Bestimmt die Stärke der hellen Töne.
  2. Abschnitt Vignette: Mit diesen Werkzeugen (klicken Sie auf den Pfeil links, um alle Menüpunkte anzuzeigen/zu verbergen) können Sie einen Effekt anwenden, der die Bildränder verdunkelt oder aufhellt, um dem Bild einen Vignetten-Effekt zu verleihen oder um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Hauptmotiv zu lenken:
    • Dropdown-Menü Vignette: Standardmäßig steht die Auswahl auf Aus (keine Vignette). Bewegen Sie die Maus über die Liste, um den jeweiligen Effekt in Echtzeit an Ihrem Bild zu betrachten. Möchten Sie einen Effekt anwenden, klicken Sie ihn an.
    • Stärke: Dieser Schieberegler bestimmt die Stärke der Vignette. Wenn Sie diesen Schieberegler nach links schieben, werden die Ränder des Bildes dunkler, wenn Sie ihn nach rechts schieben, heller.
    • Form: Bestimmt die grundsätzliche Form der Vignette – KREIS oder RECHTECK. Größe: Reguliert das Ausmaß des Vignettierungseffekts im Bild.
    • Mitte setzen: Klicken Sie auf die Schaltfläche, um die Mitte der Vignette festzulegen. Der Mauszeiger ändert sich in ein „+“, klicken Sie dann, um ihn im Bild zu platzieren. Wenn Sie die Positionierung ändern möchten, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche und beginnen Sie von vorn.
  3. Abschnitt Kanten nachbelichten: Diese Werkzeuge (klicken Sie auf den Pfeil links, um alle Menüpunkte anzuzeigen/zu verbergen), die ebenfalls von Dunkelkammertechniken inspiriert sind, erzeugen dunklere Bildkanten als es mit den Werkzeugen im Abschnitt Vignettierung möglich ist. Im Gegensatz zum Vignettierungs-Werkzeug können Sie im Kanten-Werkzeug unabhängig voneinander, und auch gleichzeitig mit beiden arbeiten und den Effekt dementsprechend mit dem Vignetten-Effekt kombinieren.
    • Dropdown-Menü Kanten nachbelichten: Das Menü ist standardmäßig deaktiviert, Sie können aber jederzeit einen der 4 vorgeschlagenen Effekte in der Vorschau aufrufen, indem Sie mit der Maus darüberfahren. Klicken Sie den Effekt wie gewohnt an, um ihn anzuwenden.
    • Kantenauswahl: Wählen Sie die Bildkante, die Sie bearbeiten möchten. Jede Kante ist individuell einstellbar.
    • Stärke: verdunkelt den Effekt der ausgewählten Brandkante.
    • Größe: stellt die Ausprägung der nachbelichteten Kante ein.
    • Übergang: Steuert den Übergang zwischen Bild und Kanten-Effekt.
  4. Abschnitt Bildrahmen: Die Bildränder, die in diesem Abschnitt zur Auswahl stehen (klicken Sie auf den Pfeil links, um alle Menüpunkte anzuzeigen/zu verbergen), stammen ebenfalls aus dem Köcher der Dunkelkammer-Techniken, die unter dem Vergrößerungsgerät zum Einsatz kamen.
    • Dropdown-Menü Bildrahmen: Die Auswahl ist standardmäßig auf Aus eingestellt, allerdings enthält das Menü eine Liste von Bildrändern, die Sie durch Bewegen der Maus in Echtzeit als Vorschau auf Ihr Bild legen und bei Gefallen durch Klicken anwenden können.
    • Größe*: bestimmt die Breite des dem Bild hinzugefügten Bildrandes.
    • Streuung: Wenn Sie diesen Schieberegler nach rechts bewegen, dehnen sich die Bildranddetails weiter in das Bild hinein aus.
    • Rauheit: steuert die zufälligen Details um das Bild herum. Durch Verschieben des Schiebereglers nach rechts (von SAUBER auf UNSAUBER) werden mehr zufällige Details am Bildrand erzeugt.
    • Schaltfläche Rahmen variieren: erstellt Ränder nach dem Zufallsprinzip. Durch Klicken auf die Schaltfläche wird eine zufällige Randnummer ermittelt und der entsprechende Bildrand eingeblendet. Um später genau denselben Rand wieder herzustellen, notieren Sie sich die Ziffer sowie die Einstellungen für Größe, Abstand und die Einstellungen für die Rauheit. Möchten Sie einen ähnlichen, aber dennoch unterschiedlichen Rand für jedes Bild zu erhalten, verwenden Sie die gleichen Werte für Größe, Abstand und sauberes/unsauberes Finish, wählen aber eine andere Randnummer.
Abschließende Anpassung mit Café 13, Vignette und Rahmen Typ 2

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