Letztes Update am Juni 10, 2022
Hell | Dunkel

Im Gegensatz zu den anderen Modulen der Nik Collection, wurde Dfine 2 lediglich zur Lösung eines einzigen Problems entwickelt: Digitales Rauschen. Unabhängig davon, ob es sich um Kontrastrauschen oder Farbrauschen handelt, können Sie mit dem Modul Ihre Bilder automatisch oder manuell analysieren und sie global oder punktuell mithilfe von Kontrollpunkten oder nach Farbumfang korrigieren.

Dfine 2 im Analysemodus zur Rauschreduzierung.
Bild: Gilles Theophile
Dfine 2 im Modus der Rauschminderung.

Dfine 2 bietet auch Pinselwerkzeuge zur Rauschkorrektur, die speziell für die Verwendung in Adobe Photoshop gedacht sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Selective Tool 2, Meta-Presets und Pinsel-Werkzeug im Kapitel Workflow mit Adobe Photoshop.

Damit Dfine 2 optimal arbeiten kann und um zu vermeiden, dass sich Rauschkorrekturen ansammeln, die sich auf die Bilddetails auswirken könnten, empfehlen wir Ihnen, die Rauschunterdrückung sowohl in Ihrer Kamera als auch in der Host-Software zu deaktivieren.

Einstellungen und Hilfe

In den Einstellungen von Dfine 2 können Sie Einstellungen für die Benutzeroberfläche und die Profile zur Analyse des Bildrauschens vornehmen sowie auf das Online-Benutzerhandbuch zugreifen.

Klicken Sie nach dem Start von Dfine 2 unten links auf die Schaltfläche Einstellungen. Im sich daraufhin öffnenden Fenster stehen Ihnen folgende Einstellungen zur Verfügung:

* Die Änderungen werden beim nächsten Start von Dfine 2 übernommen.

Wenn Sie für jede der Standardanzeigeoptionen Letzte Einstellungen verwenden auswählen, wird die Einstellung der vorherigen Sitzung automatisch angewendet.

Zum Speichern Ihrer Auswahl klicken Sie auf OK, ansonsten klicken Sie auf Abbrechen.

Hilfe

Möchten Sie auf Links zur Online-Hilfe zugreifen, können Sie über den Menüpunkt Hilfe gehen oder auf die Schaltfläche Hilfe unten links klicken (Internetverbindung erforderlich):

Benutzeroberfläche

Im Großen und Ganzen haben alle Komponenten der Nik Collection-Suite bis auf wenige Details und Elemente dieselbe Benutzeroberfläche. Dfine 2 besteht aus 4 verschiedenen Elementen:

  1. Die obere Werkzeugleiste
  2. Bildvorschau-Bereich
  3. Das rechte Fenster
  4. Die untere Werkzeugleiste
Die 4 Elemente der Benutzeroberfläche von Dfine 2.

Informationen und Details zu den Menüs Öffnen und Letzte Änderung finden Sie auf der Seite Standalone-Modus (Kapitel Workflow).

Die obere Werkzeugleiste

Die obere Werkzeugleiste beinhaltet die Werkzeuge und Befehle, die sich auf die Anzeige der Seitenfenster und des Bildes selbst beziehen.

Die obere Werkzeugleiste
  1. Einzelbildansicht: Normale Bildanzeige ohne Trennlinie oder Vergleichsbild.
  2. Vorschau unterteilen: Teilt das Bild mit einer vertikalen roten Linie in zwei Hälften, die nach links oder rechts verschoben werden kann. Durch einen Klick auf den Pfeil oben links wechseln Sie vom vertikalen in den horizontalen Modus. Die linke (oder obere) Hälfte zeigt das Bild an, wie es im Plug-in geöffnet wurde, während die rechte (oder untere) Hälfte das verarbeitete und korrigierte Bild anzeigt. Sie können auch in das Bild hineinzoomen und sich innerhalb des vergrößerten Bildausschnitts bewegen.
  3. Vorschau Side-by-Side: Die unbearbeitete Version des Bildes wird links, die bearbeitete Version rechts angezeigt. Sie können die beiden Versionen des Bildes auch übereinander anzeigen lassen, indem Sie auf die Schaltfläche zwischen den Bildern klicken. Sie können auch synchron in beide Bilder hineinzoomen und sich innerhalb des vergrößerten Bildausschnitts bewegen – entweder mit dem Navigator oder mit dem Handwerkzeug bei gleichzeitigem Drücken der Leertaste.
  4. Vorschau: Durch Aktivieren/Deaktivieren dieses Kontrollkästchens wechseln Sie die Anzeige des Bildes mit und ohne Rauschkorrekturen. Die Vorschau funktioniert bei allen unten aufgeführten Anzeigemodi.
  5. Modi: Dfine 2 bietet verschiedene Modi der Bildanzeige, mit denen Sie durch Entfernen der Farbinformationen das Rauschen analysieren und visualisieren können, aber auch die Auswirkungen der Korrekturen, die umso deutlicher sichtbar werden, wenn Sie sich für eine vergleichende Bildvorschau entschieden haben:
    • RGB: Normale Anzeige des Bildes und seiner 3 Farbkanäle R (Rot), G (Grün) und B (Blau).
    • Rot, Grün, Blau: Zeigt das Farbbild ohne die Farben eines dieser Kanäle an.
    • Luminanz: Anzeige von Helligkeits-/Kontrastrauschen (Körnung, vergleichbar mit Salzkörnern).
    • Chrominanz: Anzeige von Farbrauschen (Cluster farbiger Pixel).
    • Kontrast-Rauschmaske: Zeigt die Maske zur Korrekturdes Kontrastrauschens für einen Kontrollpunkt oder einen Farbbereich an (weiße Maske: maximale Korrektur, schwarze Maske: keine Korrektur, graue Maske: mehr oder weniger intensive Korrektur je nach Stärke des Graus).
    • Farb-Rauschmaske: Zeigt die Maske zur Korrektur des Farbrauschens für einen Kontrollpunkt oder Farbbereich an (weiße Maske: maximale Korrektur, schwarze Maske: keine Korrektur, graue Maske: mehr oder weniger intensive Korrektur je nach Intensität des Graus).
  6. Auswahl: Aktiviert das Werkzeug, mit dem eine rechteckige Auswahl im Bild gezeichnet werden kann, um beispielsweise mehrere Kontrollpunkte oder Rechtecke für die Rauschmessung zu verknüpfen.
  7. Zoom: Vergrößert das Bild durch aufeinanderfolgende Klicks auf 100% und dann auf 300%: Hier enthält die Lupe ein „+“. Drücken Sie zum Verkleinern die Alt-Taste (PC) / Wahltaste (Mac). Hier enthält die Lupe ein „-„. Der Vergrößerungswert wird in der oberen rechten Ecke des Bildes angezeigt.
  8. Verschieben: Oder Hand-Werkzeug, ermöglicht das Navigieren und Bewegen im Bild nach dem Zoomen.
  9. Hintergrundfarbe ändern: Klicken Sie nach und nach auf die Schaltfläche, um den Hintergrund von mittelgrau zu weiß zu schwarz zu ändern, um dann zu mittelgrau zurückzukehren. Auf diese Weise können Sie die Hintergrundfarbe an die Helligkeit des Bildes anpassen, z. B. den Hintergrund abdunkeln, um einen zu starken Kontrast zwischen einem dunklen Bild und der Benutzeroberfläche zu vermeiden.
Beispiele für Anzeigemodi: Blaukanal/Chrominanz/Kontrast-Rauschmaske.

Bildvorschau-Bereich

Hier wird das Bild auf einem mittelgrauen Hintergrund angezeigt, den Sie durch Klicken auf die Schaltfläche Hintergrundfarbe ändern in der oberen Symbolleiste anpassen können.

Unten rechts unter dem Bild finden Sie die folgenden Informationen:

  1. Name und Suffix der Datei
  2. Größe in Megapixel
  3. ISO-Empfindlichkeit
  4. Kamera

Das rechte Fenster

Im rechten Fenster wird die Palette zur Rauschreduzierung angezeigt, einschließlich der Werkzeuge zur Rauschanalyse und -korrektur (siehe Seite zur Analyse und Minderung von Rauschen) sowie die Lupe und der Navigator zusammen.

  1. Lupe: Aktiv, wenn das Bild normal angezeigt wird:
    • Die rote Linie trennt die Vorschau vor der Korrektur (links) und nach der Korrektur (rechts).
    • Sie können sich in der Vorschau bewegen, indem Sie die Maustaste gedrückt halten und die Maus in alle Richtungen bewegen.
    • Die Lupe kann an jeder beliebigen Stelle im Bild fixiert werden, indem Sie die Heftzwecke aktivieren und sie im Bild platzieren (ein Verschieben von Hand ist weiterhin möglich).
  1. Navigator: Wenn Sie zoomen, ersetzt der Navigator die Lupe und zeigt das gesamte Bild an. Sie können sich dorthin bewegen, indem Sie das rote Rechteck greifen und verschieben.

Die untere Werkzeugleiste

Die untere Werkzeugleiste enthält Zugriff auf Hilfe, Plug-in-Einstellungen und die Speicherfunktionen:

  1. Hilfe*: Bietet Zugriff auf das Online-Benutzerhandbuch.
  2. Einstellungen*: Öffnet das Fenster der Plug-in-Einstellungen.
  3. Vorheriges / Nächstes: ermöglicht den Wechsel von einem Bild zum nächsten, sofern mehrere Bilder in derselben Sitzung geöffnet wurden, und gibt die Gesamtanzahl der Bilder an.
  4. Speichern und Bearbeitung später fortsetzen** : Aktiviert den nicht-destruktiven Workflow. Die Taste ? öffnet eine Informationsseite zu diesem Thema (Internetverbindung erforderlich).
  5. Abbrechen: Bricht die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild in der Hostanwendung wird nicht geändert.
  6. Speichern: Speichert die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild wird in der Hostanwendung geändert.

* Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Einstellungen und Hilfe (Df2).
** Weitere Informationen zum nicht-destruktiven Workflow mit Nik Collection (ab Nik Collection 3) finden Sie hier: Nicht-destruktiver Workflow.

Tastaturkürzel

AktionWindowsMac
Auswahl-ToolAA
Zoom-ToolZZ
HerauszoomenWählen Sie das Zoom-Werkzeug aus, halten Sie die Alt-Taste gedrückt und klicken Sie in das BildWählen Sie das Zoom-Werkzeug aus, halten Sie die Wahltaste gedrückt und klicken Sie in das Bild
HerauszoomenStrg + „-„Cmd + „-„
HineinzoomenStrg + „+“Cmd + „+“
AnpassenStrg + 0Cmd + 0
Auf 100 % zoomenStrg + Alt + 0Cmd + Alt + 0
Hand-ToolH oder LeertasteH oder Leertaste
Filter anwendenEingabetasteEingabetaste
Filter löschenEscEsc
Ausgewähltes Element löschenRücktasteEntf

Messen und Reduzieren des Rauschens

Die Verwendung von Dfine 2 erfolgt in zwei Schritten: Der erste Schritt ist die automatische Rauschmessung, dann folgt in einem zweiten Schritt die Bearbeitung des Rauschens selbst, global oder selektiv, wobei die selektive Bearbeitung entweder über Kontrollpunkte oder über Farbbereiche erfolgt.

WICHTIG: Deaktivieren Sie die Rauschkorrektur Ihrer Kamera und vor allem Ihrer Hostanwendung, um Dfine 2 optimal zu nutzen und die mehrfache Bearbeitung von Rauschen zu vermeiden.

Dfine 2 bietet auch Pinselwerkzeuge zur Rauschkorrektur, die speziell für die Verwendung in Adobe Photoshop gedacht sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Selective Tool 2, Meta-Presets und Pinsel-Werkzeug im Kapitel Workflow mit Adobe Photoshop.

Rauschmessung

Sobald Sie Ihr Bild öffnen, wird es von Dfine 2 analysiert und es werden Messrechtecke im Bild platziert. Ein Fortschrittsbalken im rechten Fenster zeigt die aktuelle Messung an, was einige Sekunden dauern kann.

Nach Abschluss der Analyse zeigt die Fortschrittsanzeige (1) eine Meldung Automatisches Profil angewendet in Grün an. Das Bild zeigt Rechtecke oder Analysefelder an, die an mehreren von Dfine2 ausgewählten Stellen platziert wurden (2-5).

Palette Rauschreduzierung

Die Palette Rauschreduzierung ist im Modus Messen ist wie folgt unterteilt:

  1. Modus-Auswahl: Messen oder Reduzieren
  2. Methoden-Auswahl: Automatisch oder Manuell
  3. Rechteck hinzufügen: Mit dieser Option können Sie Analyserechtecke zeichnen (sichtbar im Abschnitt Manuelle Methode).
  4. Rauschen messen: Klicken Sie hier, um eine Analyse nach der Neuinitialisierung oder dem Wechsel in den manuellen Modus neu zu starten.
  5. Fortschrittsbalken zur Rausch-Analyse
  6. Zurücksetzen: Bricht die Rauschanalyse ab (klicken Sie auf Rauschen messen, um eine Analyse neu zu starten).
  7. Laden: Ermöglicht das Laden und Anwenden von Profilen zur Rauschreduzierung.
  8. Speichern: Zum Erstellen von Profilen zur Rauschreduzierung

Analyserechtecke

Die Analyserechtecke können nach Ihren Wünschen geändert werden, wodurch zur manuellen Methode gewechselt wird:

  1. Klicken Sie zur Auswahl darauf (das weiß gepunktete Rechteck wird rot und weiß).
  2. Platzieren Sie das Rechteck mit der Maus an die gewünschte Stelle im Bild.
  3. Ändern Sie die Größe des Rechtecks durch Ziehen der Eckpunkte.
  4. Duplizieren Sie ein Rechteck, indem Sie mit gedrückter Strg/Wahltaste klicken (der Zeiger sieht aus wie ein „+“ -Zeichen), und ziehen Sie dann die Maus, um das duplizierte Rechteck zu lösen und zu verschieben.
  5. Um ein Rechteck zu löschen, klicken Sie zunächst darauf, um es zu aktivieren, und drücken Sie dann die Entf-Taste auf Ihrer Tastatur.

Jede Aktion oder Änderung an einem Analyserechteck generiert die Meldung „Profilaktualisierung erforderlich“ in der Fortschrittsleiste. Klicken Sie in diesem Fall auf die Schaltfläche Rauschen messen, um eine Analyse neu zu starten.

Sie können auch Ihre eigenen Rechtecke zeichnen: Klicken Sie in der manuellen Methode auf die Schaltfläche Rechteck hinzufügen, zeichnen Sie ihr Rechteck ins Bild* und wiederholen Sie eine Analyse, indem Sie auf Rauschen messen klicken. Sie können so viele Messrechtecke zeichnen, wie Sie möchten.

Zeichnen Sie Ihre Rechtecke auf glatten Bereichen oder Bildbereichen ohne Details.

Ein Profil speichern und laden

Auch wenn es ideal ist, die automatische Rauschmessung und -korrektur anzuwenden, können Sie mit Dfine 2 Profile speichern, die Sie einem bestimmten Kameramodell und einer bestimmten ISO-Empfindlichkeit zuweisen können.

  1. Klicken Sie dafür nach der Messung auf Speichern.
  2. Bei der ersten Verwendung werden Sie in einem Dialogfeld aufgefordert, einen Ordner zu erstellen, in dem Sie Ihre Profile ablegen. Tatsächlich wird Ihnen im nächsten Dialogfeld ein Profilordner angeboten, den Sie jedoch nach Belieben ändern können. Sie können beispielsweise auch Unterordner für jede Ihrer Kameras erstellen.
  3. Das Profil wird automatisch mit dem Gerätemodell und der ISO-Empfindlichkeit (abgerufen aus den EXIF-Metadaten des Bildes) sowie dem Erstellungsdatum des Profils benannt. Natürlich können Sie den vorgeschlagenen Namen ändern.
  4. Klicken Sie zum Speichern des Profils auf Speichern.

So laden Sie ein Profil und wenden es an:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Laden, woraufhin sich eine Liste mit ihren zuletzt verwendeten Profilen öffnet.
  2. Wählen Sie ein Profil aus dem Menü.
  3. Das Profil wird angewendet und der Profilname wird im Feld des Fortschrittsbalkens grün angezeigt.
  4. Wenn Ihr Profil im Dropdown-Menü nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Durchsuchen, um Ihr Profil über ein Systemdialogfeld zu suchen.

Reduzierung des Gesamtrauschens

Klicken Sie auf die Schaltfläche Vermindern, um auf die Werkzeuge zur Rauschminderung zuzugreifen. Sie finden zunächst zwei Schieberegler, mit denen Sie global agieren können, insbesondere wenn Sie die automatische Korrektur anpassen oder erweitern möchten:

  1. Kontrastrauschen: Standardmäßig auf 100 % eingestellt, wirkt der Schieberegler auf das Rauschen, das sich in Form einer Körnung zeigt, die an die von Analogfilmen erinnert. Beachten Sie jedoch, dass zu umfangreiche Korrekturen nicht nur das Bild, sondern auch die Mikrodetails übermäßig glätten. Sie müssen daher eine Balance zwischen akzeptablem Vorhandensein von Rauschen und der Erhaltung von Bilddetails finden.
  2. Farbrauschen: Ebenfalls standardmäßig auf 100 % eingestellt, wirkt es auf Rauschen, das sich in Form von farbigen Pixeln, Grün und Magenta manifestiert und insbesondere in dunklen Bildbereichen oder Volltonfarben sichtbar ist.

Rauschreduzierung über Kontrollpunkte

Kontrollpunkte anwenden und nutzen

Während die automatische Korrektur für die meisten Bilder im Allgemeinen gut funktioniert, liegt der wahre Wert von Dfine 2 in der Fähigkeit, Rauschen mithilfe der hier dargestellten Kontrollpunkte oder der Farbbereiche, die im nächsten Absatz besprochen werden, mit hoher Präzision zu bearbeiten. In beiden Fällen können Sie das Rauschen in definierten Bildbereichen korrigieren, z. B. das sichtbare Rauschen am Himmel mindern und gleichzeitig Bildelemente mit Details vor übermäßiger Glättung schützen.

  1. Wählen Sie im Abschnitt Reduzieren im Menü Methode die Option Kontrollpunkte.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „+“.
  3. Klicken Sie in das Bild, um einen Kontrollpunkt in dem zu bearbeitenden Bereich zu platzieren.
  4. Stellen Sie den Bereich des Kontrollpunkts mit dem ersten Schieberegler ein.
  5. Korrigieren Sie das Kontrastrauschen und/oder Farbrauschen lokal mit den Schiebereglern (standardmäßig auf 100% eingestellt).

Mehrere Kontrollpunkte einsetzen und sie gruppieren

Um einen großen Bereich des Bildes zu korrigieren, z. B. einen Himmel, richten Sie andere Kontrollpunkte ein und wiederholen Sie die obigen Schritte. Sie können die Kontrollpunkte auch miteinander verknüpfen, indem Sie das Auswahl-Werkzeug (Taste A) aktivieren und dann ein Rechteck zeichnen, das mehrere Kontrollpunkte umfasst. In diesem Fall reicht es aus, einen Schieberegler zu bedienen, damit die Korrektur auf alle anderen gleich angewendet wird.

Mehrere Kontrollpunkte einsetzen und sie gruppieren

Sie können einen Teil des Bildes auch mit einem negativen Kontrollpunkt vor Rauschreduzierung schützen (Sie können auch mehrere dieser Punkte anlegen und verknüpfen):

  1. Klicken Sie in der Palette Reduzieren auf die Schaltfläche „-“ (Minuszeichen).
  2. Klicken Sie in das Bild, um den Schutz-Kontrollpunkt zu platzieren.
  3. Passen Sie den Radius an den zu schützenden Bereich an.
  4. Die Schieberegler sind auf 0 eingestellt (keine Korrektur).

Kontrollpunkte verwalten

Über die Kontrollpunktliste können Sie folgende Aktionen vornehmen:

  1. Einen Kontrollpunkt vorübergehend deaktivieren: Nehmen Sie im Kontrollkästchen links den Haken weg.
  2. Die Werte in % zeigen das Korrekturniveau für jeden der beiden Schieberegler der Kontrollpunkte an (Kontrastrauschen links, Farbrauschen rechts).

Kontrollpunkt duplizieren

Möchten Sie einen Kontrollpunkt duplizieren, stehen Ihnen dafür zwei Methoden zur Verfügung:

  1. Klicken Sie in der Kontrollpunktliste auf den zu duplizierenden Kontrollpunkt und anschließend auf die Schaltfläche Duplizieren.
  2. Oder fahren Sie mit der Maus im Bild über den zu duplizierenden Kontrollpunkt. Drücken Sie dabei die Taste Alt/Option. Der Mauszeiger verwandelt sich daraufhin in ein „+“: Klicken und ziehen Sie dann mit der Maus, um den duplizierten Kontrollpunkt neu zu positionieren.

Kontrollpunkt löschen

Möchten Sie einen oder mehrere Kontrollpunkte löschen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie in der Liste auf den gewünschten Kontrollpunkt. Möchten Sie die gesamte Liste oder zusammenhängende Kontrollpunkte auswählen, klicken Sie auf den ersten Kontrollpunkt und anschließend bei gedrückter Hochstelltaste auf den letzten Kontrollpunkt der Liste. Möchten Sie mehrere Kontrollpunkte auswählen, die nicht direkt untereinander in der Liste aufgeführt sind, klicken Sie auf die Taste Strg/Cmd. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche Löschen.
  2. Klicken Sie im Bild auf den Kontrollpunkt, den Sie entfernen möchten, und löschen Sie ihn dann mit der Entf- oder Rücktaste auf Ihrer Tastatur.
  3. Möchten Sie mehrere Kontrollpunkte im Bild löschen, aktivieren Sie das Auswahl-Werkzeug (Taste A) und zeichnen Sie ein Rechteck um die entsprechenden Kontrollpunkte. Drücken Sie Entf oder die Rücktaste Ihrer Tastatur und bestätigen Sie anschließend im sich öffnenden Dialogfeld, dass Sie die Punkte wirklich löschen möchten (Sie können das Dialogfeld auch für die Zukunft ausblenden, indem Sie einen Haken bei Nicht mehr anzeigen setzen).

Verwenden Sie bei der Verarbeitung von Rauschen bestimmte Anzeigemodi, insbesondere monochrome Masken (weiß: maximale Anwendung der Rauschunterdrückung, schwarz: keine Rauschunterdrückung) sowie das Kontrollkästchen Vorschau oder die Lupe unten rechts.

Zögern Sie nicht, das Bild zu vergrößern, um die Rauschunterdrückung zu beurteilen.

Rauschreduzierung über Farbbereiche

Eine weitere Methode zur Rauschreduzierung ist farbabhängig. Wählen Sie dazu im Menü Methode Farbumfang. Standardmäßig bietet Ihnen Dfine 2 drei Farbbereiche: Rot, Orange, Blau, dargestellt durch Farbfelder, die von einer Pipette begleitet werden, mit der Sie Farben direkt aus dem Bild aufnehmen können:

  1. Klicken Sie auf eine Pipette, um sie zu aktivieren.
  2. Platzieren Sie sie im Bild und klicken Sie.
  3. Die entsprechende Farbe wird aufgenommen und im kleinen Farbblock neben der Pipette im rechten Fenster angezeigt.
  4. Passen Sie die Schieberegler Kontrast-Rauschen und/oder Farb-Rauschen (standardmäßig auf 100 % eingestellt) an.
  5. Für eine andere Farbe setzen Sie eine weitere Pipette ein und folgen den obigen Schritten.

Um einen weiteren Farbbereich hinzuzufügen, klicken Sie unter der Liste auf die Schaltfläche „+“, um den Block (in Grau), die Pipette und die zugehörigen Schieberegler anzuzeigen. Sie können beliebig viele Bereiche hinzufügen und einzeln löschen, indem Sie auf die Schaltfläche „-“ (Minuszeichen) klicken.

Beachten Sie, dass Schutz-Kontrollpunkte mit einer Korrektur nach Farbbereichen kombiniert werden können.

Erweiterte Werkzeuge

Wenn Sie auf den kleinen Pfeil <strong>Mehr </strong>unten rechts im Fenster klicken, werden unter den Werkzeugen eine Reihe zusätzlicher Optionen angezeigt. Dies sind Werkzeuge zur Bewältigung spezifischer Probleme, die mit Rauschen verbunden sind:

  1. Kantenerhaltung: Erhält die Schärfe von Konturen in Verbindung mit den Algorithmen zur Reduzierung des Kontrastrauschens, um eine übermäßige Glättung zu vermeiden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um das Werkzeug zu aktivieren, und verwenden Sie dann den Schieberegler (Standardeinstellung bei 50 %), um die Schärfe der Konturen (nach rechts) zu verbessern oder sie abzuschwächen (nach links).
  2. JPEG-Artefakte-Reduzierung: Die JPEG-Komprimierung verstärkt tendenziell Rauschunterdrückungsartefakte, die auf Pixelebene als horizontale und vertikale Strukturen auftreten. Durch Aktivieren dieses Kontrollkästchens aktivieren Sie Algorithmen, die solche Fehler verringern.
  3. Debanding: Sobald dieses Werkzeug aktiviert ist, können Sie sich um eine bestimmte Form des Rauschens kümmern, nämlich um das Rauschen, das vom Kamerasensor ausgeht, das sogenannte Banding oder auch Streifenrauschen. Dies ist insbesondere in gleichmäßig farbigen oder dunklen Bildbereichen zu sehen, entweder mit dem Effekt horizontaler oder vertikaler Streifen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, klicken Sie auf Horizontal oder Vertikal und ändern Sie gegebenenfalls die Schiebereglereinstellung (standardmäßig auf 100 %).

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