Letztes Update am Juni 10, 2022
Hell | Dunkel

Mit dem Modul Analog Efex Pro 3 tauchen Sie in die Vergangenheit und Nostalgie ab, denn Sie können eine Vielzahl alter Kameras oder vergangener Aufnahmeverfahren simulieren und viele besonders ansprechende und realistische Effekte miteinander kombinieren – sowohl Objektive mit ihren typischen Mängeln, als auch Filmtypen und für damals typische Papierabzüge.

Bild: Kah-Wai Lin

Einstellungen und Hilfe

In den Einstellungen von Analog Efex Pro können Sie die Einstellungen für die Benutzeroberfläche, die GPU-Beschleunigung, die Bildausgabe und zur Sprachauswahl vornehmen. Über die Hilfe haben Sie Zugang zum Benutzerhandbuch und zu einer Reihe von Online-Services.

Einstellungen

So greifen Sie auf die Einstellungen zu:

Das Fenster Einstellungen enthält eine einzelne Registerkarte namens Allgemein. Sie enthält die folgenden Optionen (von oben nach unten):

* Wenn Sie diese Option nicht ändern, wird standardmäßig die letzte Einstellung verwendet.
** Die Änderungen werden beim nächsten Start der Software übernommen.
Gemeinsame Optionen und Einstellungen, die in einem der Module vorgenommen werden, werden für alle Plug-ins von Nik Collection Software übernommen.

So speichern Sie die vorgenommenen Einstellungen in den Systemeinstellungen:

Hilfe

Analog Efex Pro, Hilfe-Menü (Mac/PC).

Möchten Sie auf Links zur Online-Hilfe zugreifen, können Sie über den Menüpunkt Hilfe gehen (Internetverbindung erforderlich):

* Internetverbindung erforderlich

Benutzeroberfläche

Analog Efex Pro 3 besteht aus den folgenden Elementen:

  1. Menüleiste
  2. Die obere Werkzeugleiste
  3. Bildvorschau-Bereich
  4. Linkes Fenster (Filter und Presets).
  5. Rechtes Fenster (Werkzeuge).
  6. Die untere Werkzeugleiste
Die 6 Elemente der Benutzeroberfläche von Analog Efex Pro 3.

Menüleiste

Mac:

Die Menüleiste ganz oben im Fenster von Analog Efex Pro enthält die folgenden Menüpunkte:

PC:

Die Menüleiste ganz oben im Fenster von Analog Efex Pro enthält die folgenden Menüpunkte:

Die obere Werkzeugleiste

Die obere Werkzeugleiste umfasst die Werkzeuge zur Bildanzeige, zum Vergleich und zum Zoomen.

Der oberen Werkzeugleiste

Über die Schaltflächen Vergleichen können Sie das Bild vor und nach der Korrektur vergleichen:

Über die Schaltflächen Verkleinern/Vergrößern können Sie den Maßstab ändern, in dem das Bild angezeigt wird:

Zum Zoomen können Sie auch die Leertaste drücken und durch Loslassen der Taste zur Ursprungseinstellung für den Zoom zurückkehren. In diesem Fall beträgt die Vergrößerung 1:1 (100 %).

Anzeigemodus Abwechselnd
Anzeigemodus vertikal oder horizontal unterteilt
Anzeige Side-by-Side oder übereinander.

Sobald Sie in das Bild hineinzoomen (auch im Füllmodus), erscheint oben rechts im Bildanzeigebereich ein schwebendes Navigationsfenster, das den angewählten Bildbereich markiert. Möchten Sie sich im Bild bewegen, verschieben Sie diese kachelförmige Fläche. Alternativ klicken Sie auf einen anderen Bildbereich im schwebenden Navigationsfenster, in das Sie hineinzoomen möchten.

Das schwebende Navigationsfenster (Modus Verkleinern/Vergrößern).

Bildvorschau-Bereich

Hier sehen Sie die Bildvorschau auf mittelgrauem Hintergrund, dessen Farbe Sie in den Einstellungen anpassen können.

Unter dem Bild finden Sie die folgenden Informationen:

  1. Wenn Sie mehrere Bilder geöffnet haben, erscheint ein Menüpunkt, über den Sie durch Klick auf einen der Pfeile von einem zum anderen wechseln können.
  2. Name und Suffix der Datei Verfügt das Bild über EXIF-Metadaten, so werden auch die Aufnahmeparameter und Einstellungen des Equipments angezeigt.
  3. Dort finden Sie auch das Kontrollkästchen für den nicht-destruktiven Workflow.

Um mehr Platz für die Bildanzeige zu gewinnen, können Sie die beiden Seitenfenster auch über die Tabulatortaste (Tab) der Tastatur ein-/ausblenden.

Das linke Fenster

Kamera-Kit und Kameras

Linkes Fenster (Kamera-Kit links, Kameras rechts).

Das linke Fenster enthält eine Palette Kamera-Kit, in dem Sie mit 14 Effekten Ihre eigenen Kamera-Preset erstellen können, sowie eine Palette Kameras mit 96 Presets in 13 Kategorien.

Wenn Sie einen Effekt in der Palette Kamera-Kit auswählen, wird links neben dem ausgewählten Effekt ein gelber Balken angezeigt, und im rechten Fenster werden die zugehörige Werkzeuge angezeigt, mit denen Sie Ihre eigenen Anpassungen vornehmen und diese dann als benutzerdefinierte Presets speichern können. Natürlich können Sie mehrere Effekte auswählen und sie miteinander kombinieren. Bewegen Sie dazu den Mauszeiger über einen Effekt, um die Schaltfläche „+“ aufzurufen, und klicken Sie dann darauf, damit die Werkzeuge im rechten Fenster angezeigt werden. Wenn Sie einen Effekt entfernen möchten, bewegen Sie die Maus über den betreffenden Effekt und klicken Sie auf die Schaltfläche „-„. Beachten Sie, dass die Standard-Korrekturwerkzeuge immer aktiv sind, unabhängig vom ausgewählten Effekt oder der ausgewählten Kamera.

Wenn Sie eine Kategorie auswählen möchten, klicken Sie in der Palette Kameras auf eines der Felder: Der Rahmen wird daraufhin gelb, und im linken Teilfenster werden die zugehörigen Miniaturbilder angezeigt. Diese Miniaturansichten greifen das in der Plug-in-Software geöffnete Bild auf. Wenn das Bild horizontal ausgerichtet ist, werden die Miniaturbilder in einer einzigen Spalte dargestellt, und wenn das Bild vertikal ausgerichtet ist, werden zwei Miniaturansichten nebeneinander angezeigt.

Sie können eine Kamera als Favorit markieren, wobei Favoriten durch einen gelben Stern gekennzeichnet sind. Um Ihre bevorzugten oder kürzlich verwendeten Filter zu finden, klicken Sie auf die Schaltflächen Filtern nach.

Um den Inhalt einer Palette ein- oder auszublenden, klicken Sie rechts auf die Pluszeichen. Die jeweilige Zahl gibt die Anzahl der Presets einer jeden Kategorie an. Über den Doppelpfeil können Sie abschnittsweise Presets speichern, importieren oder exportieren.

In der Palette Benutzerdefiniert können Sie eigene Presets erstellen und verwalten. In der Palette Importiert können Sie benutzerdefinierte Presets hochladen, die Sie von anderen Anwendern erhalten haben. Zu guter Letzt fasst der Abschnitt Historie alle Korrekturen und Einstellungen zusammen, die auf das ausgewählte Bild angewendet wurden.

In jeder Palette können Sie Presets nach Favoriten oder kürzlich verwendeten Presets filtern, und Sie können das linke Fenster ein- oder ausblenden, indem Sie entweder auf den rechten Fensterrand klicken oder die L-Taste drücken.

Die Palette Soforthilfe, die bei Mouseover-Effekt eine Beschreibung der Werkzeuge anzeigt, lässt sich über das Menü Hilfe > Soforthilfe öffnen/schließen aktivieren oder deaktivieren.

Weitere Informationen zur Funktionsweise der Paletten Benutzerdefiniert und Importiert

Die Palette Protokoll

Die Palette Protokoll zeigt alle Stadien der Bearbeitung Ihres Bildes an – Kamera-Kit-Effekte, Anwenden einer Kamera, Korrekturen und zugehörige Effekte – von oben (älteste) bis unten (neueste).

Um das Bild in einem bestimmten Bearbeitungsschritt anzuzeigen, klicken Sie in der Liste auf den betreffenden Schritt. Der ausgewählte Schritt wird gelb angezeigt, alle vorherigen Schritte (weiter oben in der Liste) sind weiß und alle folgenden Schritte (weiter unten in der Liste) sind ausgegraut: Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt eine Korrektur vornehmen, werden die grau hinterlegten Schritte gelöscht.

In der geteilten oder Side-by-Side Vorschau können Sie den Protokollmarker (den gelben Pfeil am linken Fensterrand) bewegen, um einen Schritt aus dem Bearbeitungsprotokoll auf die linke Vorschau anzuwenden.

Das rechte Fenster

Rechtes Fenster (standardmäßig wie links abgebildet angezeigt; sobald Kameras hinzugefügt wurden, wird das Fenster wie rechts abgebildet mit den dazugehörigen Werkzeugen angezeigt).

Im rechten Fenster werden die folgenden Paletten angezeigt, die basierend auf den im linken Fenster ausgewählten Filtern zur Verfügung stehen, sowie die standardmäßig angezeigten Werkzeuge:

Die Bereiche Lupe und Histogramm

Wenn Sie im rechten Fensters nach unten scrollen, verschwindet die Palette Lupe und Histogramm aus Ihrem Blickfeld. Durch Klicken auf die Heftzwecke rechts in der Kopfzeile der Palette können Sie die Palette an ihrer Stelle fixieren (die anderen Werkzeuge werden darunter dargestellt).

Die Palette Lupe wird unabhängig von den eingesetzten Werkzeugen dauerhaft angezeigt:

Die Palette Histogramm wird ebenfalls dauerhaft angezeigt, unabhängig von den verwendeten Werkzeugen:

Das Histogramm zeigt die Verteilung der Helligkeitsstufen der Pixel im ausgewählten Bild an, mit dunklen Tönen auf der linken Seite, mittleren Tönen in der Mitte und hellen Tönen auf der rechten Seite, wobei die Kurvenverläufe der Anzahl der Pixel pro Helligkeitsbereich entsprechen.

Das Histogramm wird je nach Anklicken der verfügbaren Schaltflächen auf unterschiedliche Weise dargestellt:

Mit der Möglichkeit, Helligkeitswerte kanalweise anzuzeigen, können Sie Ihre Tonwert- (Belichtung, Kontrast) und Farbeinstellungen präziser vornehmen.

Mit Hilfe des Histogramms können auch die geclippten Bildbereiche als Masken angezeigt werden, deren Farbe dem RGB-Kanal und/oder der zugeordneten Komplementärfarbe entspricht. Dies ist besonders wichtig, da Analog Efex Pro über Werkzeuge verfügt, die sich stark auf Helligkeit und Kontrast auswirken.

Aktivierung von Clipping-Indikatoren (Schatten links, Spitzlichter rechts).
Farbige Masken für geclippte Tonwerte.

Möchten Sie die Masken für geclippte Bildbereiche anzeigen, klicken Sie im Histogramm auf die Schaltflächen in den oberen Ecken: links für die geclippten Tiefen und Schatten, rechts für die geclippten hellen Bildbereiche und Spitzlichter.

Grundlegende Anpassungen und Kamera-Kit-Effekte

Die Palette Grundlegende Anpassungen wird angezeigt, wenn Sie ein Bild in Analog Efex Pro öffnen und ist unabhängig von der Effektwirkung klassischer Kameras, die auf das Bild angewendet wird. Damit können Sie grundlegende Korrekturen an Tonwerten (Helligkeit und Kontrast), Farbsättigung und Extrahierung von Bilddetails vornehmen. Diese Korrekturen können sowohl global auf das ganze Bild als auch selektiv auf bestimmte Bildbereiche mithilfe von Kontrollpunkten angewendet werden.

Jedes Mal, wenn Sie einen Kamera-Kit- oder einen Kameraeffekt anwenden, werden die zugehörigen Werkzeuge im unterhalb der Palette Grundlegende Anpassungen angezeigt.

Weitere Informationen zu den Werkzeugen der grundlegenden Anpassungen und Kamera-Kits finden Sie im Abschnitt, der der Beschreibung der Kamera-Kit-Effekte gewidmet ist.

Während die Werkzeuge und Schieberegler vom Filter oder den Filtern sowie von dem ausgewählten Preset abhängen, haben die Paletten einige gemeinsame Bedienelemente:

  1. Kontrollkästchen zum Deaktivieren/Aktivieren aller Filterwerkzeuge (für einen schnellen Vergleich mit und ohne angewendete Korrekturen und Effekte).
  2. Pfeile zum Zurücksetzen des Filters (unter Beibehaltung oder Verwerfung lokaler Korrekturen) und zum Kopieren/Einfügen von Kontrollpunkten.
  3. Schaltfläche „X“, um eine Palette zu schließen (die Effekte und vorgenommenen Korrekturen werden damit ebenfalls verworfen).
  4. Ein Pluszeichen, um den Inhalt einer Palette ein- oder auszublenden.

Die Schaltfläche Variieren

Wenn Sie einen Kameraeffekt oder ein Kamera-Preset anwenden, werden zahlreiche Werkzeuge im rechten Fenster angezeigt. Die Schaltfläche Variieren ist ein einfaches Mittel, um die Einstellungen des aktuell angewendeten Effekts ohne großen Aufwand zu ändern und anzupassen. Jedes Mal, wenn Sie darauf klicken, werden geringfügige Variationen an den Einstellungen der verschiedenen Schieberegler vorgenommen, jedoch ohne dabei den ausgewählten Effekt zu verändern, wie z. B. der Art des Kratzers oder den Filmtyp (was Sie immer noch direkt in den angezeigten Paletten selbst vornehmen können).

Sobald Sie mit der Schaltfläche Variieren ein Rendering und Einstellungen gefunden haben, die Ihnen gefallen, können Sie daraus ein benutzerdefiniertes Preset erstellen.

Die untere Werkzeugleiste

Die untere Werkzeugleiste enthält die folgenden Informationen und Funktionen:

  1. Dateiherkunft: Gibt den Namen der Hostanwendung an.
  2. Abbrechen: Bricht die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild in der Hostanwendung wird nicht geändert.
  3. Speichern: Speichert die aktuellen Bearbeitungen und Korrekturen ab und schließt das Plug-in. Das Bild wird in der Hostanwendung geändert. Sind mehrere Bilder geöffnet, wird stattdessen „Speichern…“ (die Abkürzung für Speichern für alle Bilder) angezeigt.

Tastaturkürzel

AktionWindowsMac
Beschnittene SpitzlichterShift + HShift + H
Beschnittene SchattenShift + SShift + S
AbbrechenStrg + ZCmd + Z
WiederholenStrg + YCmd + Y
VollbildFF
VorschauPP
Werkzeugpaletten ein-/ausblendenTabulatorTabulator
Filter anwendenEnterEingabe
Filter löschenEscEsc
ZoomLeertasteLeertaste
HineinzoomenStrg + „+“Cmd + „+“
HerauszoomenStrg + „-„Cmd + „-„
Zoomen um anzupassenStrg + 0Cmd + 0
Auf 100 % zoomenStrg + Alt + 0Cmd + Alt + 0
Kontroll- oder Unschärfepunkt löschenLöschenLöschen

Kamera-Kit

Wie der Name schon sagt, können Sie mit dem Kamera-Kit Ihr eigenes, benutzerdefiniertes Kamera-Rendering in Analog Efex Pro entwerfen, indem Sie die verschiedenen weiter unten beschriebenen Effekte verwenden und kombinieren.

Grundlegende Anpassungen

Bild: Jad Limcaco, Unsplash

Verwenden Sie diesen Filter, um die grundlegenden Eigenschaften des Bildes anzupassen: Detail, Helligkeit, Kontrast und Sättigung.

Detail-ExtraktorHier können Sie steuern, inwieweit die Bilddetails hervorgehoben werden. Wenn Sie den Wert dieses Schiebereglers erhöhen, werden Details weiter herausgearbeitet, während die Schatten aufgehellt und die Spitzlichter abgeschwächt werden. Ergebnis: Die Tonung auf dem Foto wirkt insgesamt gleichmäßiger.
HelligkeitSteuert die Gesamthelligkeit des Bildes.
KontrastSteuert den Gesamtkontrast des Bildes.
SättigungSteuert die Farbsättigung im Bild.
KontrollpunkteErmöglicht die Anwendung von selektiven Korrekturen verschiedener Schieberegler im Bedienfeld und steuert ihre Deckkraft.

Objektivverzeichnung

Bild: Alexander Shustov, Unsplash

Testen Sie die für Objektive typischen optischen Verzerrungseigenschaften, die oft durch extreme Brennweiten hervorgerufen werden. Setzen Sie konkave oder konvexe Verzerrungen oder sogar die typischen Farbsäume chromatischer Aberration ein.

Art der VerzeichnungZiehen Sie den Schieberegler nach links, um eine konkave Verzeichnung anzuwenden, oder nach rechts, um eine konvexe Verzeichnung zu erzielen.
Chromatische AbweichungHier können Sie steuern, inwieweit die chromatische Abweichung auftritt.
Chromatische AberrationWählen Sie die Farbkombination aus, die mit der chromatische Aberration angewendet wird.
DefokussierenFührt schrittweise zu Unschärfen im gesamten Bild.

Bokeh

Bild: JoshuaK .Jackson, Unsplash

Wenden Sie den Bokeh-Filter an, um die Bildschärfe kreativ zu steuern. Fügen Sie das gewünschte Bokeh ein und stellen Sie im Bild Größe und Form des unscharfen Bereichs ein oder schieben Sie den den Fokus bei Bedarf von der Mitte weg.

Bokeh-FormWählen Sie zwischen elliptischer Unschärfe oder Tilt-Shift-Unschärfe.
Intensität der UnschärfeBestimmt das Ausmaß der auf das Foto angewendeten Unschärfe.
Spitzlichter verstärkenVerstärkt die Intensität der Spitzlichter im unscharfen Bereich.
Form der BlendeKlicken Sie auf die Pfeile und wählen Sie aus mehreren Formen, die auf den Unschärfebereich angewendet werden.
Rotation der BlendePasst den Winkel an, in dem die Form der Blende definiert ist.
Variation der BlendeZiehen Sie den Schieberegler für eine konkave Blendenvariation nach links oder für eine konvexe Form nach rechts.

Zoom & Rotationsunschärfe

Bild: William Hook, Unsplash

Wenden Sie beim Zoomen und Drehen eine kreative Unschärfe um die Bildmitte herum an, um den Blick in das Bild zu lenken. Verwenden Sie den Befehl Einfüge  für das Bild, um den Fokus bei Bedarf von der Mitte weg zu verschieben.

Zentrum schützenPasst die Größe des zentralen Zielbereichs an.
ZoomSteuert die Unschärfe, die während der Zoombewegung auf das Bild angewendet wird.
DrehungSteuert die Unschärfe, die während der Drehbewegung auf das Bild angewendet wird.

Bewegungsunschärfe

Bild: Piotr Chrobot, Unsplash

Erstellen Sie Bewegungen, Verzerrungen oder Texturen im Bild, indem Sie es so aussehen lassen, als würde sich die Kamera oder das Motiv bewegen. Verwenden Sie mehrere Vektorpunkte, um das Erscheinungsbild der gewünschten Bewegung anzupassen.

Intensität der UnschärfeSteuert das Ausmaß der Unschärfe, die während der Richtungsbewegung auf das Bild angewendet wird.
Punkt zum Weichzeichnen hinzufügenUm Vektorpunkte hinzuzufügen, klicken Sie auf „Punkt zum Weichzeichnen hinzufügen“ und dann auf das Bild, um den Unschärfepunkt einzufügen. Klicken und ziehen Sie den Punkt am Ende des Vektors, um Richtung oder Länge des Vektors zu ändern. Verwenden Sie die Entf-Taste auf Ihrer Tastatur, um den zuletzt eingefügten Punkt schnell zu löschen.

Doppelbelichtung

Bild: Kyle Brumm, Unsplash

Wenden Sie diesen Filter an, um den eigentlich analogen Effekt der Doppelbelichtung, also zwei Aufnahmen in einem einzigen Bild, nachzustellen. Wählen Sie, ob Sie das erste mit einem zweiten Bild überlagern (doppelbelichten), oder belichten, verschieben und vergrößern Sie mit dem Rahmen als Einblendung, dasselbe Bild doppelt für eine unendliche Vielfalt.

Zweite BelichtungStandardmäßig wird das Originalbild dupliziert und als zweite Belichtung angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche „+“, um stattdessen ein anderes TIFF- oder JPG-Bild hinzuzufügen.
BelichtungSchützt Gesamthelligkeit und Kontrast des Einzelbilds, das durch die Doppelbelichtung erzeugt wird.
BelichtungsbalanceSteueung der Deckkraft der zweiten Belichtung.
ZoomSteuert die Stärke des Zoom-Effekts der Doppelbelichtung.
DrehungPasst die Drehung des Doppelbildes an.

Lichteinfall

Bild: Modern Afflatus, Unsplash

Fügen Sie dem Bild Licht hinzu. Verwenden Sie den Einfügebefehl auf dem Bild, damit Sie die Position des Lichts anpassen, um den Effekt zu variieren und sicherzustellen, dass das Licht dort platziert wird, wo Sie es haben möchten. Um den Effekt zu variieren, wählen Sie zwischen weichen, scharfen und dynamischen Formen. Verwenden Sie den Stärkeregler, um die allgemeine Deckkraft des Lichts einzustellen, oder einen Kontrollpunkt, um den Effekt selektiv anzupassen.

StärkeReguliert die Stärke des auf das Bild angewendeten Effekts.
EffektübersichtBietet eine große Auswahl an Lichtlecks in 3 Kategorien (weich, scharf, dynamisch).
KontrollpunkteHiermit können Sie den ausgewählten Effekt lokal anwenden und seine Deckkraft anpassen.

Schmutz & Kratzer

Bild: Mikael Kristenson, Unsplash

Erwecken Sie den Eindruck, als wären Ihre Fotos aus einem durch Schmutz, Kratzer und Flecken beschädigten Negativ entstanden. Verwenden Sie den Befehl Einfügen im Bild, um die Position der Markierungen zu wählen, den Effekt zu variieren und sicherzustellen, dass die Textur genau dort angezeigt wird, wo Sie sie haben möchten. Wählen Sie die Textur „Staub und Fusseln“, „Kratzer“, „Organisch“ oder „Erosion“ und wenden Sie sie dann in Schwarz oder Weiß an, um den Effekt zu variieren. Verwenden Sie den Stärkeregler, um die Gesamtdeckkraft und den Ton der Textur anzupassen. Alternativ können Sie den Effekt mit einem Kontrollpunkt selektiv anpassen oder entfernen.

StärkeReguliert die Stärke des auf das Bild angewendeten Effekts.
EffektübersichtBietet eine große Auswahl an Bildfehlern in 4 Kategorien (Staub und Fusseln, Kratzer, Organisch, Erosion).
KontrollpunkteHiermit können Sie den ausgewählten Effekt lokal anwenden und seine Deckkraft anpassen.

Fotoplatte

Bild: James Padolsey, Unsplash

Simulieren Sie die für die Dunkelkammerverarbeitung typischen natürlichen Texturen auf digitalen Bildern. Wählen Sie einen „streifigen“, „korrodierten“ oder „Beton“-Stil und wenden Sie die Textur in Schwarz oder Weiß an, um den Effekt zu variieren. Verwenden Sie den Stärkeregler, um die Gesamtdeckkraft und den Ton der Textur anzupassen. Alternativ können Sie den Effekt mit einem Kontrollpunkt selektiv anpassen oder entfernen.

StärkeReguliert die Stärke des auf das Bild angewendeten Effekts.
EffektmenüBietet eine Auswahl von Fotoplatten in 3 Kategorien (Streifig, Korrodiert, Beton).
KontrollpunkteHiermit können Sie den ausgewählten Effekt lokal anwenden und seine Deckkraft anpassen.

Objektiv-Vignettierung

Bild: Sonnie Hiles, Unsplash

Simuliert die Vignettierung verschiedener Objektivtypen. Die Abschattung zum Bildrand hin ermöglicht es, das Auge des Betrachters zu lenken und dem Foto mehr Tiefe zu verleihen. Verwenden Sie den Befehl Einfügen auf dem Bild, um die Vignettierung bei Bedarf von der Mitte weg zu bewegen.

StärkeErmöglicht die Einstellung der Stärke der Vignettierung. Bewegen Sie den Schieberegler nach links, um dem Umriss des Bildes eine dunkle Vignette hinzuzufügen. Bewegen Sie umgekehrt den Schieberegler nach rechts, um der Kontur eine helle Vignettierung hinzuzufügen.
Kreis/RechteckSteuert die Gesamtform der Vignettierung: kreisförmig oder rechteckig.
GrößePasst den Bereich an, auf den die Vignettierung im Bild angewendet werden soll.

Filmtyp

Bild: photo-nic.co.uknic, Unsplash

Simuliert verschiedene Filmstile mit unterschiedlichen Farben, Tönungen, Kontrasten und Körnungsstilen. Sie haben die Wahl zwischen warmen, kalten oder subtilen Farbvarianten.

EffektmenüAuswahl von Filmstilen in 5 Kategorien (Warm, Kalt, Subtil, S/W neutral, S/W getönt).
VerblassenZiehen Sie den Schieberegler nach rechts, um einen Retro-Ausblendeffekt zu erzielen.
StärkeHiermit steuern Sie die Stärke, mit der der Filter auf das Foto angewendet wird.
Körnung pro PixelBasierend auf Niks einzigartiger Körnungs-Engine fügt dieser Schieberegler dem Foto eine realistische Körnung hinzu. Bewegen Sie den Schieberegler nach links, um die Anzahl der pro Pixel angewendeten körnigen Elemente zu verringern und dadurch die Größe und Sichtbarkeit der Körnung im gesamten Foto zu erhöhen. Wenn Sie Ihrem Foto keine Körnung zuweisen möchten, bewegen Sie den Schieberegler ganz nach rechts.
WeichPasst das Aussehen der Körnung an. Wenn es hart ist, wirkt das Bild detaillierter und schärfer. Wenn die Körnung weicher ist, bietet das Bild ein natürlicheres Filmgefühl.

Multiobjektiv

Bild: Héctor J.Rivas, Unsplash

Erstellen Sie sofort ein dynamisches Layout mit diversen Rändern und mehreren Fokuspunkten in nur einem Bild.

LayoutWählen Sie Ihr Lieblingslayout aus einer Auswahl mit drei oder vier Rändern.
RandfarbeSetzen Sie einen professionellen weißen oder schwarzen Rand oder entfernen Sie den Rand vollständig, um eine glatte Kontur zu erhalten.
RandbreiteStellen Sie die Breite der Ränder in schwarz oder weiß ein.
VignetteFügt jedem Rand eine dunkle Vignette hinzu.
VariationsintensitätSteuert den Grad der Tonabweichung zwischen den Rändern.
VariationstypErmöglicht die Auswahl eines der fünf verschiedenen Modelle für Tonvariationen zwischen den Rändern.

Rahmen

Bild: Ivan Bertona, Unsplash

Wählen Sie einen Rand in Stilen, die verschiedene Filmtypen simulieren, oder möglicherweise einen subtileren Rand aus der Rahmen-Sammlung der Kategorien „Filmstreifen“, „Weiß“ oder „Leuchtkasten“. Verwenden Sie den Schieberegler „Skalieren“, um die Breite der ausgewählten Ränder zu bestimmen.

SkalierenBestimmt die Randbreite.
EffektmenüAuswahl von Rahmen in 3 Kategorien (Filmstreifen, Weiß, Leuchtkasten).

Tonwerte und Kurven

Bild: Ivan Jevtic, Unsplash
KanalWählt den Kanal aus, für den die Tonalität eingestellt werden soll. Zusätzlich zu den RGB-Kanälen (Rot, Grün, Blau), die sich normalerweise in den Dialogfeldern zur Tonwertkurve befinden, bietet der Filter „Tonwerte & Kurven“ auch einen Luminanzkanal. Sie können Helligkeit und Kontrast Ihres Fotos anpassen, ohne die Farben zu ändern.
DeckkraftReguliert die Deckkraft des auf das Bild angewendeten Effekts.
TonwertkurveKlicken Sie auf die Kurve, um Ankerpunkte zu setzen. Doppelklicken Sie darauf, um einen Ankerpunkt wieder zu löschen.
Schieberegler TonwerteBedienen Sie die Schieberegler Schatten, Mitteltöne oder Spitzlichter, um die jeweiligen Tonwerte anzupassen.

Tonwerte und Kurven gehören zu den am häufigsten verwendeten Werkzeugen zum Anpassen der Helligkeit und der Tonung von Bildern. Mit diesem Filter können Sie Helligkeit und Kontrast fein einstellen. Palette Tonwerte & Kurven

Weitere Informationen zum Werkzeug Tonwerte und Kurven finden Sie im Abschnitt globale und selektive Korrekturwerkzeuge.

Werkzeuge für globale und selektive Anpassungen

Die Konfiguration und Anzahl der Schieberegler hängt von den verschiedenen Elementen des Kamera-Kits ab.

In diesem Kapitel werden folgende Themen behandelt:

Korrekturwerkzeuge (allgemein)

Jede Komponente des Kamera-Kits und jede Kamera von Analog Efex Pro bietet eine Reihe spezifischer Schieberegler und Werkzeuge. Während die Effekte zahlreich und unterschiedlich sind, gibt es eine Reihe gemeinsamer Funktionen:

Das Werkzeug Tonwerte & Kurven

In Analog Efex Pro befindet sich das Werkzeug Tonwerte und Kurven in der Palette Kamera-Kit im linken Fenster. Damit können Sie den Kontrast Ihrer Bilder verfeinern oder überarbeiten, entweder global oder mit Hifle der Schieberegler nach RGB-Kanal:

So setzen Sie die Einstellungen zurück:

Der Schieberegler Deckkraft, der standardmäßig auf 100 % eingestellt ist, verringert die Intensität der Korrektur des Werkzeugs Tonwerte und Kurven.

Kontrollpunkte

Über Kontrollpunkte können Sie gezielt nur bestimmte Bildbereiche korrigieren. In Analog Efex Pro können Sie in der Palette Grundlegende Anpassungen eine lokale Anpassung grundlegender Korrekturen vornehmen (Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Detail), während die Kontrollpunkte in bestimmten Effekten von Kamera-Kits dafür gedacht sind, die zugehörigen Effekte und Presets lokal zu ändern und feiner zu justieren.

Die Kontrollpunkte sind in den folgenden Korrekturelementen verfügbar:

Kontrollpunkt hinzufügen

Möchten Sie einen Kontrollpunkt setzen, gehen Sie wie folgt vor:

Kontrollpunkte verwalten

Über die Palette Selektive Anpassungen können Sie die verschiedenen, im Bild platzierten Kontrollpunkte verwalten. Sie werden in einer fortlaufend nummerierten Liste aufgeführt. Die aktiven Kontrollpunkte werden dabei in Gelb angezeigt.

  1. Kontrollpunkt erstellen: Mit dieser Schaltfläche können Sie einen Kontrollpunkt erstellen, um lokale Korrekturen auf Ihr Bild anzuwenden.
  2. Größe: Gibt die Größe des Wirkungsradius des jeweiligen Kontrollpunkts in % an.
  3. Auswahl für alle Kontrollpunkte anzeigen/ausblenden: Diese Schaltfläche zeigt die schwarzweißen Masken aller Kontrollpunkte an. In der monochromen Maske zeigt Weiß Bereiche des Bildes an, in denen eine 100 %ige Korrektur angewendet wird, Schwarz zeigt keine Korrektur an und Grauvariationen zeigen Bereiche an, die mehr oder weniger von der Korrektur betroffen sind.
  4. Liste der Kontrollpunkte: Die mit dem gelben Symbol und weißem Text markierten Kontrollpunkte sind ausgewählt und aktiv, die ausgegrauten Kontrollpunkte sind inaktiv.
  5. Effekt für alle Kontrollpunkte aktivieren/deaktivieren: Dieses Kästchen aktiviert und deaktiviert alle auf das Bild angewandten Kontrollpunkte sowie die damit verbundenen Korrekturen und Anpassungen.
  6. Effekt für alle Kontrollpunkte aktivieren/deaktivieren: Dieses Kästchen aktiviert und deaktiviert alle auf das Bild angewandten Kontrollpunkte sowie die damit verbundenen Korrekturen und Anpassungen.
  7. Auswahl für alle Kontrollpunkte anzeigen/ausblenden: Über diese Schaltfläche können Sie sich die monochrome Maske des betreffenden Kontrollpunkts anzeigen lassen (siehe auch Punkt 3).
  8. Duplizieren: Durch Anklicken dieser Schaltfläche duplizieren Sie den/die aktuell ausgewählten Kontrollpunkt(e). Sie können einen Kontrollpunkt auch duplizieren, indem Sie mit der Alt-/Optionstaste darauf klicken und dann mit der Maus ziehen, um den duplizierten Kontrollpunkt neu zu positionieren.
  9. Gruppieren: Sie können mehrere Kontrollpunkte gruppieren, indem Sie sie im Vorfeld aus der Liste auswählen. Halten Sie dafür die Taste Strg (PC) oder Cmd (Mac) gedrückt und klicken Sie auf die Schaltfläche Gruppieren. In der Liste werden die ausgewählten Kontrollpunkte in einer fortlaufend nummerierten Gruppierung zusammengefasst – Gruppierung 1, Gruppierung 2 etc. Im Bild selbst wird der erste gewählte Kontrollpunkt mit einem normalen Kreis gekennzeichnet, alle weiteren Kontrollpunkte der Gruppierung erhalten einen kleinen gelben Kreis. Wenn Sie eine Korrektur auf einen der Kontrollpunkte anwenden, wird die Korrektur ebenfalls auf die anderen Kontrollpunkte der Gruppe angewendet. Der Größen-Schieberegler für jeden einzelnen Kontrollpunkt in einer Gruppe kann jedoch separat eingestellt werden. Sie können alternativ auch mehrere Kontrollpunkte auswählen, indem Sie in das Bild klicken und dann bei gedrückter linker Maustaste ein Auswahlrechteck aufziehen, das die gewünschten Kontrollpunkte umfasst (dann können Sie sie durch Klick auf die Schaltfläche Gruppieren zu einer Gruppe zusammenführen).
  10. Gruppierung aufheben: Möchten Sie die Gruppierung der Kontrollpunkte wieder aufheben, wählen Sie die Gruppe aus der Liste aus und klicken Sie dann auf diese Schaltfläche. Alle Kontrollpunkte werden als ungruppiert angezeigt, so dass Sie einzelne Kontrollpunkte löschen, anpassen oder neue Gruppen aus einzelnen Kontrollpunkten erstellen können.
  11. Löschen: Klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen, um den oder die aktuell ausgewählten Kontrollpunkte zu löschen.
  12. Zurücksetzen: Setzt alle Schieberegler und Einstellungen zurück, die den aktiven Kontrollpunkt betreffen.

Anzeigen der Kontrollpunktauswahl als monochrome Maske.
Schwarz: Keine Korrektur
Weiß: 100 % Korrektur
Graustufen: Mehr oder weniger intensive Korrekturen (siehe Punkte 3 und 7 in der obigen Liste).

Sie können mehrere Kontrollpunkte gruppieren, um die gleiche Korrektur auf alle anzuwenden. Ziehen Sie dazu mit der Maus ein Rechteck so auf, dass es die gewünschten Kontrollpunkte umschließt.

Farbselektivität und Intensität der Korrektur

Die Schieberegler Farbselektivität (1) sind bei allen Elementen des Kamera-Kits verfügbar, die über Kontrollpunkte verfügen. Der Schieberegler für die Korrekturintensität (2) ebenfalls, außer in den Grundlegenden Anpassungen.
  1. Mit den Schiebereglern für die Farbselektivität können Sie den Toleranzbereich der Farbe, die von einem Kontrollpunkt betroffen ist, erweitern oder verringern. Auf diese Weise können Sie Variationen im Farbton und dessen Helligkeitsgrad in Ihre Korrektur einbeziehen (z. B. um leichte Variationen im Blau des Himmels zu berücksichtigen):
  2. Luminanz: Bestimmt den Helligkeitsbereich der Farbe (Standardeinstellung ist 50 %).
  3. Chrominanz: Bestimmt den Bereich der Farbtonvariationen in einer Farbe (Standardeinstellung ist 50 %).

Die Wirkung der Schieberegler für die Farbselektivität ist subtil, verwenden Sie daher die Schwarz/Weiß-Maskenansicht des Kontrollpunkts, wie unten erklärt.

Links stehen die Schieberegler für Farbselektivität auf 0, die Korrektur am Segel erfolgen um das Boot herum.
Rechts werden die Schieberegler so eingestellt, dass die Korrektur auf das Segel und nicht um das Boot angewendet wird.

2. Der Schieberegler Korrekturintensität ist an einen aktiven Effekt geknüpft. Sind mehrere Kontrollpunkte gleichzeitig in Verwendung, bezieht er sich auf den jeweils aktiven Kontrollpunkt.

Standardmäßig auf den maximalen Wert von 100 eingestellt, zeigt dies an, dass der Effekt oder die Korrektur des aktiven Kontrollpunkts vollständig angewendet wird. Wenn Sie den Wert auf 50 reduzieren, wird die Intensität des Effekts oder der Korrektur halbiert, und bei 0 wird der Effekt oder die Korrektur gar nicht angewendet. Dadurch können Sie den Effekt oder die Korrektur mit hoher Präzision und vornehmen.

Der Schieberegler für Korrekturintensität des Effekts Schmutz und Kratzer, der mit dem Kontrollpunkt verbunden ist, reicht von 100 (links) bis 30 (rechts).

Verwechseln Sie nicht den Schieberegler Korrekturintensität, der mit dem aktiven Kontrollpunkt verknüpft ist, und den Schieberegler „Intensität“, der sich oben in der Palette befindet und global auf den auf das Bild angewendeten Effekt wirkt (die beiden können auch kombiniert werden).

Kontrollpunkte umbenennen

Damit Ihnen die Verwaltung Ihrer mitunter schnell wachsenden Anzahl Kontrollpunkte und/oder Kontrollpunktgruppierungen leichter fällt, können Sie sie nach Belieben umbenennen:

  1. Doppelklicken Sie in der Kontrollpunkt-Liste auf den Namen des umzubenennenden Kontrollpunkts oder der Gruppierung. Zum Umbenennen muss der Kontrollpunkt oder die Kontrollpunktgruppierung inaktiv sein.
  2. Der Name wird markiert: Geben Sie den neuen Namen direkt ein. Der alte Name wird gelöscht, sobald Sie anfangen zu tippen.
  3. Wenn Sie nur den Namen ändern möchten, bewegen Sie den blinkenden Eingabezeiger mit den Pfeiltasten links oder rechts auf Ihrer Tastatur.
  4. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste.

Durch das Umbenennen wird die Reihenfolge der Kontrollpunkte in der Liste nicht geändert, und es wird nicht automatisch eine alphabetische Reihenfolge berücksichtigt. Sie können die Reihenfolge auch nicht per Drag & Drop ändern.

Die benutzerdefinierten Presets

Presets

So können Sie Ihre eigenen Kamera-Kits erstellen:

So erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Preset:

  1. Nachdem Sie eine Kamera ausgewählt haben und möglicherweise eine oder mehrere Komponenten des Kamera-Kits hinzugefügt haben, nehmen Sie die gewünschten Korrekturen mit den Werkzeugen im rechten Fenster vor, und zwar sowohl globale Einstellungen als auch die selektiven Einstellungen (Kontrollpunkte).
  2. Klicken Sie ganz unten im rechten Fenster auf die Schaltfläche Voreinstellung speichern*.
  3. Vergeben Sie im Dialogfenster „Benutzerdefinierte Voreinstellung“ einen Namen, der Ihr Preset eindeutig beschreibt (z. B. „Klassische Kamera 2 + Fester Filmrahmen“).
  4. Wenn Sie die Kontrollpunkte und die damit einhergehenden selektiven Korrekturen speichern möchten, vergewissern Sie sich, dass der Haken bei Mit Kontrollpunkten speichern gesetzt ist (standardmäßig ist er das).
  5. Bestätigen Sie durch Klick auf Speichern.
  6. Das benutzerdefinierte Preset erscheint nun in der Palette Benutzerdef. im linken Fenster.

* Sie können ein Preset auch speichern, indem Sie in die Palette „Benutzerdefiniert“ gehen, auf den Doppelpfeil rechts neben der Anzahl der Presets klicken und Preset speichern aus dem Kontextmenü auswählen.

Erstellung eines benutzerdefinierten Presets

Sie können folgende Funktionen auf Ihre benutzerdefinierten Presets anwenden:

  1. Umbenennen: Klicken Sie unter der Miniaturansicht auf den Namen des Kits, um das Eingabefeld zu aktivieren. Bestätigen Sie nach Eingabe des neuen Namens mit der Eingabetaste.
  2. Den Favoriten hinzufügen: Klicken Sie auf den Stern links neben dem Preset (der Stern wird gelb). Klicken Sie erneut, um den Stern wieder zu entfernen (der Stern wird wieder ausgegraut).
  3. Exportieren: Bewegen Sie den Mauszeiger über das benutzerdefinierte Preset, damit die in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klicken auf die Schaltfläche oben können Sie das Preset exportieren, um es freizugeben bzw. mit anderen zu teilen. In einem Systemdialog können Sie den Speicherort auswählen, bevor Sie auf Öffnen klicken.
  4. Aktualisieren*: Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Preset angepasst oder zusätzliche Korrekturen vorgenommen haben, bewegen Sie den Mauszeiger über die Miniaturansicht, damit die rechts in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Durch Klicken auf den geschwungenen Pfeil können Sie das Preset mit den hinzugefügten oder geänderten Korrekturen aktualisieren.
  5. Löschen: Bewegen Sie den Mauszeiger über das Preset, damit die rechts in der Miniaturansicht eingebetteten Schaltflächen angezeigt werden. Klicken Sie auf den Papierkorb, um das Preset zu löschen.

Die Palette Benutzerdefinierte Presets

Sie können benutzerdefinierte Presets exportieren und importieren, um sie mit anderen Anwendern zu teilen.

Benutzerdefinierte Presets exportieren

  1. Klicken Sie in der Palette Benutzerdefiniert auf den Doppelpfeil rechts neben dem Namen des Presets.
  2. Wählen Sie im Kontextmenü die Option Alle exportieren.
  3. Wenn Sie ein einzelnes Preset exportieren möchten, fahren Sie mit der Maus über dessen Miniaturansicht und klicken Sie auf das Exportsymbol.
  4. Im nächsten Systemdialog legen Sie den Speicherort fest und nehmen den Export vor.

Import benutzerdefinierter Presets

  1. Klicken Sie in der Palette Importiert auf den Doppelpfeil rechts neben dem Namen des Presets.
  2. Wählen Sie im sich öffnenden Kontextmenü den Menüpunkt Voreinstellung importieren.
  3. Es öffnet sich ein Systemdialog. Wählen Sie den Speicherort der zu importierenden Voreinstellung(en). Wählen Sie die zu importierenden Presets aus und klicken Sie auf Öffnen.
  4. Die neu importierten Presets werden ab sofort in der Palette Importiert aufgeführt.

Importierte Presets können umbenannt, als Favoriten markiert, exportiert und gelöscht werden, ebenso wie benutzerdefinierte Presets. Das Aktualisieren von Korrektureinstellungen ist hingegen nicht möglich: Wenden Sie dazu das importierte Preset an, ändern Sie die Einstellungen über die Schieberegler und Werkzeuge im rechten Fenster und erstellen Sie dann daraus ein benutzerdefiniertes Preset.

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